Gemischte Gefühle bei den reinen Zahlen, aber Euphorie beim Ausblick: Während der Umsatz im vierten Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlte, sorgt die Auftragslage für Fantasie. Die Bücher für das laufende Jahr sind bereits jetzt prall gefüllt, was die Aktie gestern zweistellig nach oben trieb.

Starkes Jahresergebnis trotz Dämpfer

D-Wave Quantum blickt auf ein wachstumsstarkes Geschäftsjahr 2025 zurück. Der Jahresumsatz kletterte um beachtliche 179 Prozent auf 24,6 Millionen Dollar. Auch die Profitabilität verbesserte sich: Die Bruttomarge nach GAAP stieg deutlich von 63,0 Prozent im Vorjahr auf nun 82,6 Prozent.

Ein Wermutstropfen blieb jedoch das vierte Quartal. Zwar stieg der Umsatz hier um 19 Prozent auf 2,8 Millionen Dollar, Analysten hatten sich jedoch mehr erhofft. Der bereinigte Verlust pro Aktie lag im Schlussquartal bei 0,09 Dollar. Verantwortlich für die dennoch positive Marktstimmung sind jedoch nicht die Vergangenheitswerte, sondern die massive Beschleunigung im Neugeschäft.

Rekordjagd bei den Aufträgen

Was Anleger derzeit elektrisiert, ist die Dynamik bei den Neubuchungen. Allein seit Jahresbeginn bis zum 25. Februar 2026 verzeichnete D-Wave Auftragseingänge im Wert von über 32,8 Millionen Dollar. Damit übersteigen die Buchungen der ersten zwei Monate bereits den gesamten Jahresumsatz von 2025.

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Zu den Treibern gehören Großaufträge wie eine 20-Millionen-Dollar-Vereinbarung mit der Florida Atlantic University sowie ein Zweijahresvertrag mit einem Fortune-100-Unternehmen. Flankiert wird dieses Wachstum von einer massiven Liquiditätsposition: Die Barreserven stiegen auf den Rekordwert von 884,5 Millionen Dollar, was dem Unternehmen finanziellen Spielraum für die weitere Expansion sichert.

Strategische Erweiterung

Mit der abgeschlossenen Übernahme von Quantum Circuits stellt sich das Unternehmen zudem technologisch breiter auf. D-Wave verfolgt nun eine Dual-Plattform-Strategie, die sowohl Annealing- als auch Gate-Model-Systeme umfasst. Auch im Verteidigungssektor fasst der Konzern Fuß, unter anderem durch Kooperationen zur Entwicklung von Anwendungen für die US-Luft- und Raketenabwehr.

Das Jahr 2026 markiert operative entscheidende Meilensteine. Mit der geplanten Markteinführung des ersten Gate-Model-Systems im späteren Jahresverlauf und den bereits gesicherten Großaufträgen liegt der Fokus nun voll auf der kommerziellen Umsetzung und Skalierung der Technologie.

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