CureVac Aktie: Umsatzsteigerung verzeichnet!
Die CureVac Aktie ist Geschichte. Nach der Übernahme durch BioNTech wurde der Handel eingestellt, das Papier von der Nasdaq genommen und das frühere Tickerkürzel „CVAC“ gelöscht. Für Anleger verlagert sich jede künftige wirtschaftliche Perspektive nun vollständig auf die BioNTech Aktie.
Übernahme abgeschlossen und Delisting
Die Transaktion wurde Anfang Januar abgeschlossen. Am 6. Januar ging CureVac N.V. im Zuge einer Verschmelzung in CureVac Merger B.V. auf, BioNTech wurde Alleineigentümer des operativen Geschäfts.
Wesentliche Eckpunkte der Übernahme:
- Andienung: Rund 195,3 Mio. CureVac-Aktien (ca. 86,75 % des ausstehenden Kapitals)
- Gegenleistung: BioNTech-ADS im Wert von rund 1,25 Mrd. Euro
- Letzter Börsenkurs: Etwa 4,66 US-Dollar je CureVac-Aktie
- Wirksamkeit Delisting: 16. Januar 2026
- Squeeze-out: Verbleibende Minderheitsaktionäre wurden im Januar 2026 zwangsabgefunden
Mit Vollzug der Strukturmaßnahmen ist die eigenständige Börsennotiz von CureVac beendet.
Handel ausgesetzt und Pflichten beendet
Der Handel mit CureVac-Aktien auf dem Nasdaq Global Market wurde bereits vor Börsenbeginn am 6. Januar 2026 ausgesetzt. Im Anschluss reichte CureVac bei der US-Börsenaufsicht SEC ein Form 25 ein, um die formale Dekotierung und Deregistrierung der Aktien einzuleiten.
Zusätzlich stellte das Unternehmen ein Form 15, mit dem die Berichtspflichten gegenüber der SEC beendet werden. Die vollständige Deregistrierung soll 90 Tage nach Einreichung wirksam werden.
Folgen für frühere Aktionäre
Für ehemalige Investoren ist das Investment damit abgeschlossen. Alle CureVac-Aktien wurden entweder gemäß den Angebotsbedingungen in BioNTech-Aktien getauscht oder im Rahmen des Squeeze-out in bar abgefunden. Öffentlich gehaltene CureVac-Papiere existieren nicht mehr.
mRNA-Bündelung unter BioNTech
Mit der Übernahme bündelt BioNTech zwei deutsche mRNA-Pioniere unter einem Dach. Das Unternehmen sichert sich unter anderem:
- Proprietäre mRNA-Design- und Delivery-Technologien von CureVac
- Die „RNA Printer“-Plattform für Herstellung und Entwicklung
- Onkologie-Programme, darunter CVGBM zur Behandlung von Glioblastomen
- Produktionskapazitäten am Standort Tübingen
- Eine vollständige Beilegung der bisherigen Patentstreitigkeiten zwischen beiden Firmen
Diese Kombination stärkt BioNTechs Technologie- und Projektbasis insbesondere in der Krebsforschung.
Goldman Sachs wird optimistischer
Kurz nach dem Delisting reagierte auch die Analystenseite. Goldman Sachs stufte die BioNTech Aktie am 17. Januar 2026 auf „Buy“ hoch. Begründet wurde dies mit der gestärkten Onkologie-Pipeline und dem strategischen Mehrwert der zusammengeführten mRNA-Plattformen.
Integration und zukünftige Wertschöpfung
Die früheren CureVac-Assets sind vollständig in BioNTech integriert. Das betrifft sowohl das geistige Eigentum als auch die Technologieplattformen. Prof. Ugur Sahin, CEO von BioNTech, führt nun gemeinsam mit Sierk Poetting und Ramón Zapata-Gomez den Vorstand der CureVac SE.
BioNTech erwartet, dass die Integration die Entwicklung neuer Krebsimmuntherapien beschleunigt – einem Feld, in dem beide Unternehmen zuvor Wettbewerber waren. Das Management will strategische und wissenschaftliche Analysen abschließen, um die künftige organisatorische Struktur und das kombinierte Portfolio festzulegen.
Für Investoren bedeutet das: Künftige wirtschaftliche Effekte der CureVac-Technologien und -Programme spiegeln sich ausschließlich in der Kursentwicklung der BioNTech Aktie wider. Dazu zählt auch die Onkologie-Strategie rund um den gemeinsam mit Bristol Myers Squibb entwickelten Antikörperkandidaten pumitamig (BNT327/BMS986545), der gleichzeitig PD-L1 und VEGF-A adressiert.
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