Covestro Aktie: Übernahme-Poker!
Die milliardenschwere Übernahme durch ADNOC steht kurz bevor - doch ausgerechnet jetzt meldet Covestro überraschend rote Zahlen. Der Kunststoffspezialist rutscht ins Minus und senkt die Prognose. Steht der Mega-Deal damit auf der Kippe?
Quartalsschock: Verlust statt Gewinn
Die Zahlen für Q3 2025 lesen sich wie ein Albtraum für Covestro-Anleger. Statt der erhofften Erholung präsentiert der Leverkusener Konzern:
- Nettoverlust von 47 Millionen Euro (nach 33 Mio. Gewinn im Vorjahr)
- Umsatzrückgang um 12% auf 3,2 Milliarden Euro
- EBITDA-Einbruch um 16% auf 242 Millionen Euro
Verantwortlich sind der anhaltende Preisdruck und die schwache globale Nachfrage, die das gesamte Chemie-Umfeld belasten. Ein Brand in einer Umspannstation im Chempark Dormagen verschlimmerte die Situation zusätzlich.
Prognose-Abrutsch: Jetzt wird's ernst
Die Konsequenz? Covestro musste die Jahresprognose nach unten korrigieren. Statt der bisherigen Spanne von 700 Millionen bis 1,1 Milliarden Euro erwartet das Management nun nur noch ein EBITDA zwischen 700 und 800 Millionen Euro.
Doch die eigentliche Frage lautet: Kommt diese Schwächephase zur denkbar ungünstigsten Zeit? ADNOC hat den Aktionären schließlich 62 Euro je Aktie geboten - ein satter Aufschlag zum aktuellen Kurs von rund 58 Euro.
Übernahme unter Druck: Wackelt der Deal?
Kann die schwache operative Performance die Verhandlungsposition von Covestro untergraben? Das Unternehmen betont zwar, dass die Transaktion wie geplant im zweiten Halbjahr 2025 abgeschlossen werden soll. Doch die Europäische Kommission prüft den Deal intensiv - insbesondere mögliche staatliche Subventionen.
Immerhin: Technisch gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer. Die Aktie hat die 200-Tage-Linie überquert, was Charttechniker als positives Signal werten. Doch reicht das, um die fundamentalen Sorgen zu überdecken?
Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der ADNOC-Deal trotz der enttäuschenden Zahlen durchgeht - oder ob Covestro-Anleger auf ihre 62 Euro warten müssen.
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