Passives Geld bewegt die Märkte, und der nächste Pflichttermin für die Indexnachbildung rückt näher. Die anstehende Quartalsüberprüfung des Indexanbieters MSCI zwingt ETF-Anbieter in der kommenden Woche zur Anpassung ihrer Portfolios. Welche Verschiebungen kommen auf das Welt-Standardinvestment zu?

Termine und Mechanik

Der Fokus richtet sich auf den kommenden Dienstag, den 10. Februar 2026. An diesem Tag wird MSCI die Ergebnisse seiner umfassenden Indexüberprüfung bekannt geben. Die tatsächliche Umsetzung erfolgt zum Handelsende am 27. Februar 2026. Zwar gilt der MSCI World im Vergleich zu Schwellenländer-Indizes als stabil, doch die Februar-Überprüfung sorgt regelmäßig für Bewegungen an den Marktkapitalisierungs-Grenzen.

Jetzt noch einsteigen? Was Anleger beim MSCI World ETF beachten sollten...

Unternehmen können vom Mid-Cap- in den Large-Cap-Status aufsteigen oder bei schlechter Performance herabgestuft werden. Für den iShares MSCI World ETF bedeutet dies automatische Umschichtungen, um den zugrunde liegenden Index exakt abzubilden und den Tracking Error zu minimieren. Besonders bei Aktien, die an der Kippe zu den Größen-Schwellenwerten stehen, ist mit erhöhten Liquiditätsflüssen zu rechnen.

US-Tech gibt den Ton an

Trotz der Anpassungen bleibt die fundamentale Struktur des ETFs von der massiven Konzentration auf den US-Markt geprägt. Zum Jahresstart 2026 dominieren weiterhin US-Mega-Caps das Geschehen. Die größten Positionen – NVIDIA, Apple und Microsoft – bestimmen durch ihre Gewinnentwicklung die Richtung des gesamten Fonds stärker als regionale Wirtschaftsdaten aus Europa oder Asien.

Aufgrund dieses hohen US-Anteils ist die Zinspolitik der Federal Reserve die wichtigste makroökonomische Variable. Im Gegensatz zu "All-Country"-Produkten schließt der MSCI World Schwellenländer wie China und Indien aus. Diese Fokussierung auf entwickelte Volkswirtschaften grenzt das geopolitische Risiko in diesem Segment ab.

Der Blick der Marktteilnehmer richtet sich nun konkret auf die Veröffentlichungsliste am 10. Februar. Während der ETF die Anpassungen routinemäßig vollzieht, könnten unerwartete Auf- oder Absteiger kurzfristige Volatilität in den betroffenen Einzelwerten erleben. Für die Gesamtperformance bleibt jedoch entscheidend, ob die großen Tech-Werte im Gleichschritt laufen oder eine Divergenz im "Magnificent Seven"-Segment den Nettoinventarwert belastet.

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