Commerzbank Aktie: Wichtige Marke überschritten
Commerzbank macht ernst mit der Kapitalrückgabe an die Aktionäre. Nur wenige Tage nach dem Start des aktuellen Rückkaufprogramms meldet das Geldhaus bereits den ersten signifikanten Meilenstein in der Eigentümerstruktur. Das hohe Tempo unterstreicht die Entschlossenheit des Managements, den rechnerischen Anteil der verbleibenden Investoren zügig zu erhöhen.
Dynamischer Aufbau eigener Bestände
Wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht, hat das Institut am Dienstag, den 17. Februar, die Meldeschwelle von 3 Prozent überschritten. Die Bank hält nun direkt 34.728.659 eigene Aktien. Dies entspricht einem Anteil von 3,08 Prozent an den gesamten Stimmrechten. Der sprunghafte Anstieg von zuvor 0 Prozent verdeutlicht die Intensität, mit der die Bank am Markt agiert.
Hintergrund ist das am 12. Februar gestartete Rückkaufprogramm „2026/I“. In dieser ersten Tranche sollen bis zum 26. März Aktien im Wert von bis zu 540 Millionen Euro über die Börse erworben werden. Hinzu kommt ein kleineres Programm für Mitarbeiteraktien. Erklärtes Ziel ist die Einziehung der Titel, was die Gesamtanzahl der Aktien reduziert.
Massive Ausschüttung geplant
Der Rückkauf ist eingebettet in eine aggressive Ausschüttungspolitik für das Geschäftsjahr 2025. Auf Basis eines vorläufigen Nettoergebnisses von 2,63 Milliarden Euro plant der Vorstand eine Ausschüttungsquote von 100 Prozent. Neben den Aktienrückkäufen sollen Aktionäre von einer deutlich höheren Dividende profitieren. Der Vorschlag für die Hauptversammlung sieht 1,10 Euro je Aktie vor, im Vergleich zu 65 Cent im Vorjahr. Insgesamt fließen rund 2,7 Milliarden Euro an die Eigentümer zurück.
Auswirkungen auf die Großaktionäre
Die Vernichtung der zurückgekauften Aktien hat auch strategische Implikationen. Durch die Kapitalherabsetzung erhöht sich automatisch der prozentuale Stimmrechtsanteil der verbleibenden Investoren, sofern diese keine Stücke verkaufen. Dies betrifft insbesondere die italienische UniCredit, die bereits über 26 Prozent hält, sowie den deutschen Staat mit einem Anteil von rund 12 Prozent.
Mit einer Laufzeit des aktuellen Programms bis Ende März bleibt der technische Kaufdruck durch die Bank vorerst bestehen. Die effektive Verringerung der Aktienanzahl nach Abschluss der Tranche wird die Gewinnkennzahlen pro Aktie künftig rechnerisch verbessern.
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