XRP: Tor für Banken geöffnet
Der XRP Ledger macht ernst im Kampf um institutionelle Anleger. Mit einem gezielten Protokoll-Upgrade ermöglicht das Netzwerk nun geschlossene Handelsplätze, die speziell auf die strengen Compliance-Regeln von Banken zugeschnitten sind. Damit adressiert Ripple eine der größten Hürden für die Adoption durch die traditionelle Finanzwelt und schafft die technische Basis für regulierten Handel auf der Blockchain.
Maßgeschneidert für Institutionen
Kern der Neuerung ist die Aktivierung einer sogenannten „Permissioned DEX“ (dezentrale Börse mit Zugriffsbeschränkung) durch das XLS-81-Update. Administratoren erhalten dadurch die Kontrolle darüber, wer an bestimmten Handelsaktivitäten teilnehmen darf. Dies ist ein entscheidender Faktor für regulierte Finanzinstitute, die gesetzlich zu strengen Identitätsprüfungen (KYC) und Maßnahmen gegen Geldwäsche (AML) verpflichtet sind.
Diese Entwicklung ist kein Einzelschritt, sondern Teil einer breiteren Strategie. Ziel ist es, den XRP Ledger als zentrale Drehscheibe für die Tokenisierung von Vermögenswerten zu etablieren. Erst kürzlich erweiterte das Netzwerk mit dem XLS-85-Upgrade seine Treuhand-Funktionen auf Stablecoins und andere tokenisierte Assets, um ein robustes Werkzeugset für regulierte Emittenten bereitzustellen.
Gemischte Signale vom Markt
Die strategische Ausrichtung auf Großinvestoren zeigt bereits erste Früchte, etwa durch Partnerschaften wie mit Aviva Investors. Ein wichtiger Indikator für das institutionelle Interesse sind die Zuflüsse in US-Spot-ETFs, die sich seit Handelsstart auf über 1,2 Milliarden US-Dollar summieren.
Trotz dieser fundamentalen Fortschritte präsentiert sich das kurzfristige Bild uneinheitlich. Während XRP auf Wochensicht relative Stärke zeigte, notiert der Kurs aktuell bei 1,42 US-Dollar und verzeichnet damit einen Tagesverlust von rund 3,7 Prozent. Warnsignale kommen zudem aus den On-Chain-Daten: Das Zahlungsvolumen im Netzwerk ist nach einem vorangegangenen Anstieg in den letzten zwei Wochen wieder deutlich zurückgegangen.
Für die weitere Entwicklung bleibt das regulatorische Umfeld in den USA der entscheidende Faktor. Investoren beobachten nun genau, ob die neue technische Infrastruktur tatsächlich zu einer breiteren Nutzung durch Großbanken führt und die sinkenden Transaktionsvolumina ausgleichen kann.
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