Commerzbank Aktie: Operative Stärke demonstriert
Die Commerzbank muss an der Börse aktuell Federn lassen und konnte zuletzt nicht von der Euphorie um die US-Banken profitieren. Doch operativ schafft das Frankfurter Institut Fakten: Mit einer neuen grünen Anleihe und wichtigen Mandaten im Firmenkundengeschäft untermauert der Konzern seine Position. Kann diese fundamentale Entwicklung den Kurs im Bereich von 35 Euro stabilisieren?
- Grüne Anleihe: Erfolgreiche Platzierung von 500 Millionen Euro Tier-2-Kapital.
- Neue Mandate: Finanzierungen für Heidelberger Druck und MPS begleitet.
- Großaktionär: BlackRock hält stabilen Stimmrechtsanteil von 5,90 %.
Frisches Kapital und neue Deals
Während der Aktienkurs konsolidiert, treibt das Management das operative Geschäft voran. Die Bank platzierte erfolgreich eine grüne Tier-2-Anleihe im Volumen von 500 Millionen Euro. Das Papier mit einer Laufzeit von 12 Jahren stärkt die regulatorischen Eigenmittel und bedient die Nachfrage nach ESG-konformen Investments.
Parallel dazu beweist das Institut seine Relevanz im europäischen Firmenkundengeschäft ("Corporate & Investment Banking"). Als Teil eines Bankenkonsortiums sicherte die Commerzbank der Heidelberger Druckmaschinen AG eine auf 436 Millionen Euro aufgestockte Kreditlinie bis 2030. Zudem fungierte die Bank als Joint Bookrunner beim Covered-Bond-Debüt der italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena, was die Platzierungskraft im Anleihemarkt unterstreicht. Auch auf der Eigentümerseite herrscht Stabilität: Der Vermögensverwalter BlackRock hat seine Beteiligung jüngst angepasst und hält nun 5,90 % der Stimmrechte.
Abkopplung vom US-Trend
Trotz dieser operativen Fortschritte zeigt sich das Chartbild kurzfristig eingetrübt. Während US-Großbanken wie Goldman Sachs nach starken Zahlen zulegten, gehörte die Commerzbank am gestrigen Donnerstag mit einem Minus von 2,80 % zu den schwächsten Werten im DAX. Marktbeobachter werten dies teilweise als Gewinnmitnahmen.
Ein Blick auf die langfristige Entwicklung relativiert die aktuelle Schwäche jedoch: Mit einem Plus von über 104 % auf Sicht von zwölf Monaten gehört das Papier weiterhin zu den Top-Performern, auch wenn seit Jahresanfang ein Rückgang von rund 3,8 % zu Buche steht. Der aktuelle Kurs von 35,02 Euro markiert nun eine wichtige Zone, in der sich entscheiden muss, ob die Konsolidierung endet.
Der nächste zentrale Impuls für die Bewertung steht bereits fest: Am 11. Februar 2026 wird die Commerzbank ihre vorläufigen Jahresergebnisse sowie die Zahlen für das vierte Quartal vorlegen. Analysten rechnen hierbei mit einem Gewinn je Aktie von rund 0,54 Euro. Bis zu diesem Termin dürfte der Kampf um die Verteidigung der 35-Euro-Marke die kurzfristige Richtung vorgeben.
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