D-Wave Quantum legt auf seiner Nutzerkonferenz Qubits 2026 eine beeindruckende Bilanz vor: Die Nutzung der Advantage2-Systeme ist um 314 Prozent gestiegen. Gleichzeitig beschleunigt das Unternehmen seine Entwicklung im Gate-Model-Bereich – und will noch in diesem Jahr ein erstes System auf den Markt bringen.

Starkes Wachstum bei Annealing-Technologie

Am 27. Januar 2026 präsentierte D-Wave auf der zweitägigen Qubits-Konferenz in Boca Raton zentrale Fortschritte. Die Zahlen sprechen für sich: Die Nutzung der D-Wave Advantage2-Systeme legte im Jahresvergleich um 314 Prozent zu. Der hybride Stride-Solver verzeichnete in den vergangenen sechs Monaten einen Anstieg um 114 Prozent.

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Neu ist die Integration von Machine-Learning-Modellen direkt in die Quantum-Optimierung. Kunden können die Technologie nun für vorausschauende Wartung, dynamische Preisgestaltung, Werbekampagnen-Optimierung und Personaleinsatzplanung nutzen.

Gate-Model-System für 2026 geplant

D-Wave konkretisierte seinen Fahrplan für Gate-Model-Quantencomputer. Noch in diesem Jahr soll ein erstes System verfügbar sein. Grundlage ist die Übernahme von Quantum Circuits Inc., die das Unternehmen am 20. Januar 2026 für rund 550 Millionen Dollar (300 Millionen in Aktien, 250 Millionen in bar) abschloss.

Laut Chief Development Officer Dr. Trevor Lanting verfügt D-Wave nun über alle drei Kerntechnologien für skalierbare, fehlerkorrigierte supraleitende Gate-Model-Systeme:

  • Hochpräzise, fehlererkennende Dual-Rail-Qubits
  • Lokale kryogene Steuerung und Multi-Chip-Verpackung
  • Robuste kryogene Plattformen mit jahrelanger Betriebszeit

Millionen-Deals und neuer Hauptsitz

Parallel zur Konferenz gab D-Wave drei bedeutende Abschlüsse bekannt: Ein Fortune-100-Konzern buchte einen Quantum-Computing-as-a-Service-Vertrag über zehn Millionen Dollar für zwei Jahre. Die Florida Atlantic University erwirbt einen Advantage2-Computer für 20 Millionen Dollar. Zudem entwickelt D-Wave mit Anduril und Davidson Quantenanwendungen für die US-Luft- und Raketenabwehr.

Der neue Konzernsitz und das US-Forschungszentrum entstehen in Boca Raton, Florida.

Kurs unter Druck

Trotz der Fortschritte steht die Aktie unter Verkaufsdruck. Am 4. Februar 2026 schloss sie bei 20,08 Dollar – ein Tagesverlust von rund sechs Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf etwa 19 Prozent. Allerdings liegt der Titel im Ein-Jahres-Vergleich mit über 220 Prozent Plus deutlich im positiven Bereich. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 7,5 Milliarden Dollar.

D-Wave konkurriert mit IonQ, Rigetti Computing sowie den Tech-Riesen IBM, Alphabet und Microsoft. Das Unternehmen setzt auf Quantum-Annealing für Optimierungsprobleme und baut nun die Gate-Model-Sparte aus. Branchenprognosen rechnen für den Quantencomputer-Markt mit einem jährlichen Wachstum von 34,8 Prozent bis 2032.

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