Commerzbank Aktie: Entscheidung steht an
Das Warten hat ein Ende. Nach Monaten der Spekulation rückt die Entscheidung über die Zukunft der Commerzbank näher. UniCredit hatte sich selbst eine Frist bis 2026 gesetzt, um über eine mögliche Vollübernahme zu entscheiden – und genau diese Phase beginnt jetzt. Der Aktienkurs zeigt sich zum Jahresstart stabil, während institutionelle Investoren sich für das erwartete Szenario positionieren.
Die wichtigsten Faktoren im Überblick:
- Kartellrechtliche Freigabe für bis zu 29,99% Beteiligung seit April 2025
- Aktienrückkaufprogramm über 1 Mrd. Euro im Dezember 2025 abgeschlossen
- Kursplus von über 130% im Jahr 2025 verteuert mögliche Übernahme
- Gesenkte Kapitalanforderungen der EZB ab Januar 2026 stärken Stand-Alone-Strategie
Regulatorische Hürden längst genommen
Der Weg für eine Aufstockung ist frei. Das Bundeskartellamt erteilte bereits im April 2025 grünes Licht für eine Beteiligung bis knapp unter die 30-Prozent-Schwelle. Diese regulatorische Klarheit verschiebt den Fokus vollständig auf die strategische Entscheidung: Will UniCredit-Chef Andrea Orcel zuschlagen oder nicht?
CEO Bettina Orlopp hat die Zeit genutzt. Das kürzlich abgeschlossene Aktienrückkaufprogramm stützte nicht nur den Kurs, sondern erhöhte auch den Preis für eine potenzielle Übernahme. Gleichzeitig profitiert die Bank von den zum Jahreswechsel gesenkten Kapitalanforderungen der EZB, was den Spielraum für künftige Ausschüttungen erweitert – ein Kernargument für die Unabhängigkeit.
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Hoher Preis als zweischneidiges Schwert
Die Rallye des vergangenen Jahres hat die Bewertung auf ein Niveau gehoben, das eine Übernahme deutlich teurer macht. Was für bestehende Aktionäre erfreulich ist, könnte für Orcel zum Stolperstein werden. Sollte er signalisieren, dass ihm der Preis zu hoch geworden ist, droht ein deutlicher Rücksetzer, da viel Übernahmefantasie eingepreist ist.
Kurzfristig steht die Marke von 37 Euro im Fokus. Ein Ausbruch darüber würde den Druck auf UniCredit erhöhen, ein attraktives Angebot vorzulegen. Das charttechnische Setup deutet auf eine bevorstehende Richtungsentscheidung hin – und die dürfte in den kommenden Wochen fallen.
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