Die Coinbase-Aktie startet mit deutlichem Verkaufsdruck in die neue Handelswoche, belastet durch die allgemeine Schwäche am Kryptomarkt. Doch während der Kurs unter die Räder kommt, blickt CEO Brian Armstrong bereits weit in die Zukunft und fordert eine grundlegende Reform der Kapitalmärkte. Anleger stehen nun im Spannungsfeld zwischen kurzfristigen Kursverlusten und einer ambitionierten strategischen Neuausrichtung.

Flucht in die Sicherheit belastet den Sektor

Der aktuelle Kursrückgang korreliert direkt mit der Stimmung im breiteren Krypto-Sektor. Bitcoin, als wichtigster Indikator der Branche, zeigt Schwäche und notiert unter 88.000 US-Dollar – ein signifikanter Rücksetzer von über 30 Prozent gegenüber den Höchstständen aus dem vierten Quartal 2025.

Gleichzeitig flüchten Investoren in traditionelle sichere Häfen, was den Goldpreis auf über 5.000 US-Dollar je Unze trieb. Diese Umschichtung des Kapitals deutet auf eine generelle Risikoaversion ("Risk-off") institutioneller Investoren hin, die volatile Titel wie Coinbase überproportional hart trifft. Die Aktie verlor allein in den letzten 30 Tagen rund 24 Prozent an Wert.

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Radikale Pläne für Börsengänge

Ungeachtet der charttechnischen Tristesse sorgte CEO Brian Armstrong am Montag für Aufsehen mit Aussagen zur Zukunft des Börsenwesens. Seine These: Klassische Börsengänge (IPOs) sind zu teuer und schwerfällig, die Zukunft gehöre "On-Chain-IPOs". Durch die Verlagerung dieser Prozesse auf die Blockchain sollen Kosten sinken, die Transparenz steigen und die globale Teilhabe verbessert werden.

Strategisch untermauert das Unternehmen diesen Vorstoß durch die Übernahme der Fundraising-Plattform "Echo" im Jahr 2025. Armstrong räumte jedoch ein, dass dieser Systemwechsel stark von der regulatorischen Klarheit durch die US-Börsenaufsicht SEC abhängt.

Solide Zahlen trotz Kursrutsch

Fundamental betrachtet steht das Unternehmen trotz des jüngsten Abverkaufs auf solidem Fundament. Mit einem Umsatz von 7,67 Milliarden US-Dollar und einem Nettogewinn von 3,22 Milliarden US-Dollar in den letzten zwölf Monaten beweist Coinbase hohe Profitabilität auch in volatilen Marktphasen. Analysten sehen hier offenbar eine Diskrepanz zum aktuellen Kursniveau: Das durchschnittliche Kursziel von 375 US-Dollar impliziert ein theoretisches Aufwärtspotenzial von über 70 Prozent.

Der nächste entscheidende Impuls für die Aktie wird am 12. Februar 2026 erwartet, wenn das Unternehmen die Quartalszahlen vorlegt. Bis dahin dürfte die Kursentwicklung primär von der Volatilität der großen Kryptowährungen und dem Newsflow zur regulatorischen Situation in den USA diktiert werden.

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