VeChain hat am heutigen Sonntag einen entscheidenden Punkt auf seiner „Renaissance“-Roadmap abgehakt. Mit dem Abschluss der Migration auf die neue StarGate-Staking-Plattform endet die Ära der alten Legacy-Nodes endgültig. Für das Netzwerk bedeutet dieser Schritt weit mehr als eine technische Umstellung: Es ist die fundamentale Neuausrichtung der Tokenomics und der Governance.

Umstellung auf Delegated Proof of Stake

Der Wechsel ist das direkte Ergebnis des Hayabusa-Upgrades vom Dezember 2025. VeChain verabschiedete sich damit vom ursprünglichen Proof-of-Authority-Modell und setzte stattdessen auf Delegated Proof of Stake (DPoS). Das Ziel hinter dieser Entscheidung ist eine stärkere Dezentralisierung, indem VET-Halter aktiv in die Sicherung des Netzwerks eingebunden werden.

Die neue StarGate-Plattform senkt zudem die Eintrittshürden. Staking ist nun bereits ab 10.000 VET möglich, wobei die Positionen zur einfacheren Verwaltung als Delegator-NFTs abgebildet werden. Anleger, die den heutigen Stichtag verpasst haben, verlieren ihren Status als X-Node oder Economic Node und die damit verbundenen Vorteile unwiderruflich.

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Staking-Boom und deflationäre Impulse

Die Resonanz in der Community war in den vergangenen Monaten deutlich spürbar. Seit der Einführung des StarGate-Dashboards im Januar stieg die Zahl der aktiven Staker um 93,9 Prozent. Inzwischen sind über 10,7 Milliarden VET im System gebunden. Ein wesentlicher Treiber für diese Entwicklung ist die neue Regelung, nach der Bonus-VTHO – das Gas-Token des Netzwerks – nur noch für delegierte Token ausgeschüttet wird.

Parallel dazu hat VeChain die Angebotsseite von VTHO gestrafft. Durch die vollständige Verbrennung der Basis-Transaktionsgebühren und weitere Anpassungen sank die jährliche VTHO-Emission um über 50 Prozent. Diese strukturelle Änderung soll den Inflationsdruck mindern und den Wert des Tokens enger an das tatsächliche Netzwerkwachstum koppeln.

Regulatorik und Ausblick auf Interstellar

Während die technische Basis gefestigt wird, wächst die reale Nutzung über die Plattform VeBetter. Diese zählt mittlerweile über 5,2 Millionen Nutzer, die in mehr als 50 Anwendungen aktiv sind. Ein strategischer Meilenstein war zudem die im November 2025 erreichte MiCAR-Konformität in der EU. Diese regulatorische Sicherheit ermöglicht es VeChain, seine Dienstleistungen ohne zusätzliche Hürden in allen 27 EU-Mitgliedstaaten anzubieten und zielt direkt auf institutionelle Partner ab.

Als nächster großer Schritt steht die „Interstellar“-Phase an. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 ist die vollständige JSON-RPC-Integration geplant. Damit will VeChain die Interoperabilität mit anderen Blockchains sicherstellen und den Zugang zum breiteren Web3-Ökosystem öffnen.

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