Während der breite Markt und Tech-Werte im Jahr 2025 eine Rally hinlegten, blicken Coinbase-Aktionäre auf eine ernüchternde Bilanz zurück. Regulatorischer Druck und Sorgen um die Umsatzstabilität drückten den Kurs deutlich ins Minus, während Konkurrenten teilweise dreistellige Zuwächse verbuchten. Nun setzt das Management auf eine aggressive Expansionsstrategie, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

Performance hinkt hinterher

Zum Jahresausklang wird die Diskrepanz besonders deutlich: Coinbase beendet das Jahr mit einem Minus von knapp 10 Prozent seit Jahresbeginn (YTD). Damit steht die Aktie im starken Kontrast zum S&P 500, der getrieben von der KI-Euphorie deutlich zulegen konnte. Auch kurzfristig zeigt der Trend nach unten, mit einem Verlust von über 5 Prozent in der vergangenen Woche.

Verantwortlich für die Underperformance sind vor allem Bedenken hinsichtlich der regulatorischen Aufsicht und der Abhängigkeit von Einnahmen aus Stablecoins. Zwar bleiben die fundamentalen Kennzahlen mit einem Umsatzwachstum von fast 49 Prozent solide, doch die Stimmung am Markt hat sich gedreht. Aktuell notiert das Papier bei 226,31 USD und damit rund 37 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 361,25 USD, das im Juli erreicht wurde.

Wandel zum "Everything Exchange"

Um der Abhängigkeit von reinen Krypto-Zyklen entgegenzuwirken, treibt Coinbase die Transformation zum "Everything Exchange" voran. Trotz der Kursschwäche kündigte das Unternehmen eine breite Produktoffensive an:
* Aktienhandel: Einführung des Handels mit Hunderten von Top-Aktien.
* Prognosemärkte: Integration durch eine Partnerschaft mit Kalshi.
* KI-Beratung: Neue Dienstleistungen im Bereich Wealth Management.
* Blockchain-Expansion: Ausweitung der "Base"-Blockchain auf über 140 Länder.

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Analysten uneins über Aussichten

Die Expertenmeinungen zur weiteren Entwicklung gehen auseinander. Während Cantor Fitzgerald das Kursziel kürzlich von 459 USD auf 320 USD senkte, behielt die Bank ihre "Overweight"-Einstufung bei. Ein Signal der Zuversicht sendete erneut Cathie Wood: Ihre Investmentgesellschaft Ark Invest nutzte die tieferen Kurse, um Aktien im Wert von rund 4,2 Millionen USD nachzukaufen.

Belastet wird der Ausblick jedoch von anhaltenden juristischen Auseinandersetzungen. Coinbase klagt derzeit gegen mehrere US-Bundesstaaten wegen der Regulierung von Prognosemärkten. Zudem sorgte ein Phishing-Vorfall für Unruhe, bei dem Kunden Vermögenswerte in Höhe von 16 Millionen USD gestohlen wurden. Ob die strategische Neuausrichtung ausreicht, um den Abwärtstrend 2026 zu brechen, bleibt angesichts dieser Gemengelage die zentrale Herausforderung für das kommende Börsenjahr.

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