Der Getränkeriese Coca-Cola stellt die Weichen für die Zukunft und schafft Klarheit bezüglich der künftigen Führungsstruktur. Neue Pflichtmitteilungen offenbaren nun die finanziellen Konditionen für den anstehenden CEO-Wechsel Ende März 2026. Während das operative Geschäft solide läuft, richten sich die Blicke der Anleger darauf, wie der Konzern den Übergang an der Spitze gestaltet und was dies für die Strategie bedeutet.

Millionengehälter für die neue Spitze

Die am 20. Februar eingereichten Dokumente (Form 8-K) fixieren die Vergütung für die kommende Führungsmannschaft. Ab dem 31. März 2026 übernimmt Henrique Braun den Posten des Chief Executive Officer mit einem festgelegten Basisgehalt von 1,45 Millionen US-Dollar.

James Quincey, der bisherige CEO, wechselt in die Rolle des Executive Chairman und erhält dafür ein Basissalär von 1,2 Millionen US-Dollar. Für beide Top-Manager ist ein jährlicher Zielbonus von 200 Prozent des Grundgehalts vorgesehen. Diese Strukturen unterstreichen, dass der Konzern auf Kontinuität und eine enge Anbindung der Führungskräfte setzt, die weiterhin den geltenden Aktienbesitzrichtlinien unterliegen.

Solides Fundament für 2026

Flankiert wird der personelle Umbau von den endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025. Der Konzern konnte seinen Nettoumsatz um zwei Prozent auf 47,9 Milliarden US-Dollar steigern. Auch beim Gewinn je Aktie (vergleichbar, non-GAAP) verzeichnete das Unternehmen ein Plus von vier Prozent.

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Mit einem weltweiten Absatzvolumen von 33,8 Milliarden Kisten bleibt die Marktdurchdringung enorm. Interessant dabei: Fast 70 Prozent des Volumens entfallen weiterhin auf kohlensäurehaltige Getränke, wobei die Kernmarke allein fast die Hälfte der Verkäufe ausmacht. Diese operative Stärke ermöglichte zuletzt auch eine Anhebung der Quartalsdividende.

Bewegung bei Großinvestoren

Ein Blick auf die institutionellen Anleger zeigt gemischte Signale. Während GSA Capital seine Position im dritten Quartal um mehr als die Hälfte reduzierte, nutzten andere Adressen die Marktphase zum Einstieg. So bauten Stevens Capital Management und die Norges Bank neue Positionen auf. Auch Vanguard erhöhte seinen Anteil leicht, was auf ein anhaltendes Grundvertrauen der großen Vermögensverwalter in das Geschäftsmodell hindeutet.

Der geordnete Übergang an der Konzernspitze in Kombination mit stabilen Absatzzahlen bietet Investoren wenig Angriffsfläche für Spekulationen. Die Aktie notiert aktuell bei 67,74 Euro und befindet sich damit in unmittelbarer Nähe zum 52-Wochen-Hoch, was die robuste Verfassung des Titels unterstreicht.

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