Circus Aktie: Neue Impulse
Circus liefert im Januar gleich mehrere konkrete Fortschritte: ein Bundeswehr-Auftrag für den KI-Roboter CA-1, ein neues ADR-Programm für US-Investoren und eine Finanzierungspartnerschaft für Leasing-Modelle. Operativ klingt das nach Expansion – an der Börse bleibt der Titel aber klar unter Druck. Was steckt hinter den jüngsten Meilensteinen, und warum überzeugt das den Markt bislang nur begrenzt?
Die Fakten im Überblick
- Bundeswehr-Auftrag (20. Januar 2026): Einführung des CA-1 zur autonomen Versorgung an einem Militärstandort in Deutschland
- Finanzierung/Leasing (16. Januar 2026): Partnerschaft mit MMV Leasing (LBBW-Tochter); erste Vereinbarungen im Q1 2026 erwartet
- US-Zugang (8. Januar 2026): Sponsored Level-I-ADR (Ticker CCUSY) am OTC-Markt, 1 ADR = 1 Aktie, Depotbank BNY Mellon
- Insidertransaktionen: Gemeldete Käufe der Nikolas Bullwinkel Beteiligungs UG am 28., 29. und 30. Januar 2026
Bundeswehr setzt auf CA-1
Der greifbarste operative Punkt ist der Auftrag der Bundeswehr. Circus soll den CA-1 KI-Roboter zur autonomen Versorgung einführen. Der Start ist an einem Militärstandort in Deutschland geplant. Ziel ist eine 24/7-Verfügbarkeit – unabhängig von Dienstzeiten oder Rückkehrzeiten aus Übungen und Einsätzen.
Der Auftrag passt zu den bereits sichtbaren Verteidigungs-Aktivitäten: Im November 2025 hatte Circus Defence laut Unternehmensangaben eine strategische Vereinbarung mit dem ukrainischen Regierungsprogramm BRAVE1 und MITS unterzeichnet.
Leasing-Partnerschaft soll den Vertrieb erleichtern
Parallel dazu baut Circus die Finanzierungsschiene aus. Die Kooperation mit MMV Leasing soll Unternehmenskunden ermöglichen, die Robotik-Systeme über flexible Leasing-Modelle zu beziehen. Wichtig dabei: Laut Unternehmen werden die ersten Leasing- und Finanzierungsvereinbarungen im ersten Quartal 2026 erwartet. Damit rückt zeitnah ein Prüfstein näher, ob die Partnerschaft auch tatsächlich in Abschlüsse übersetzt.
ADR-Programm öffnet die Tür in die USA
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Mit dem gesponserten Level-I-ADR-Programm schafft Circus zudem einen zusätzlichen Zugang für US-Investoren. Die ADRs werden von Bank of New York Mellon ausgegeben und am OTC-Markt unter CCUSY gehandelt. Das Grundpapier bleibt weiterhin primär an XETRA notiert.
Solche Strukturen erhöhen nicht automatisch die Nachfrage, senken aber oft die Hürden, wenn Investoren lieber in einem US-Format handeln.
Kursbild: Nähe zum Tief zeigt den Druck
Trotz der Nachrichten bleibt die Aktie charttechnisch angeschlagen. Der Schlusskurs am Freitag lag bei 9,06 Euro (Tag: -3,21%). Besonders auffällig: Das Papier notiert nur rund 2% über dem 52‑Wochen‑Tief von 8,88 Euro (27. Januar 2026). Gleichzeitig liegt der Kurs deutlich unter dem 50‑Tage‑Durchschnitt von 11,81 Euro. Der RSI (14 Tage) von 35,2 signalisiert zudem eine eher schwache kurzfristige Dynamik.
Unterm Strich: Operativ meldet Circus Fortschritte, doch der Markt preist weiterhin erhebliche Skepsis ein.
Zum nächsten konkreten Datum wird Q1 2026: Dann will Circus die ersten Leasing- und Finanzierungsvereinbarungen aus der MMV-Partnerschaft liefern – ein messbarer Schritt, an dem sich die Umsetzung der jüngsten Strategie-News ablesen lassen dürfte.
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