Trotz positiver Geschäftszahlen verkaufen Ciena-Führungskräfte Aktien. Analysten bewerten die Lage unterschiedlich. Wie geht es weiter?

Die Aktie von Ciena sorgt für Gesprächsstoff. Nicht nur der Kursverlauf der letzten Monate gibt zu denken, auch Verkäufe aus der Chefetage werfen Fragen auf. In den vergangenen sechs Monaten ging es für das Papier um rund 11,5 Prozent nach unten.

Zuerst trennte sich Dino DiPerna, Senior Vice President für globale Forschung und Entwicklung, am 15. April von Anteilen. Er verkaufte 734 Aktien zu je 58,51 Dollar, was einem Gesamtwert von etwa 42.946 Dollar entspricht.

Kurz darauf folgte der Chef persönlich: Gary B. Smith, Präsident und CEO, veräußerte 6.800 Aktien. Bei einem Durchschnittspreis von 59,54 Dollar spülte das rund 404.871 Dollar in seine Kasse. Beide Transaktionen liefen über vorab festgelegte Handelspläne (Rule 10b5-1), die bereits im September 2024 aufgelegt wurden. Kein Wunder, dass da mancher Anleger nervös wird.

Doch ist die Sorge berechtigt?

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Denn operativ lief es zuletzt gar nicht schlecht. Im ersten Quartal übertraf Ciena die Erwartungen deutlich. Der Umsatz lag bei 1,07 Milliarden Dollar und toppte damit die Schätzungen.

Noch besser sah es beim Ergebnis je Aktie aus: Mit 0,64 Dollar lag man weit über den prognostizierten 0,44 Dollar. Und der Ausblick? Für das zweite Quartal stellt das Management einen Umsatz von rund 1,09 Milliarden Dollar in Aussicht.

Gemischte Signale vom Markt

Die Analysten sind sich uneinig, wie es weitergeht. Die UBS zum Beispiel hat ihr Kursziel von 85 auf 73 Dollar gesenkt und rät nur noch zum Halten ('Neutral'). Verantwortlich dafür seien Sondereffekte, die die Bruttomarge künstlich beeinflusst hätten.

Optimistischer zeigt sich Stifel: Sie sehen die Aktie bei 95 Dollar und bekräftigen ihre Kaufempfehlung ('Buy'). Sie verweisen auf Cienas gute Position bei KI und Rechenzentren. Evercore ISI bleibt bei 'In Line' mit einem Ziel von 68 Dollar. Trotz der guten Zahlen: Der Markt scheint skeptisch, wie der Kursrückgang der letzten Monate zeigt.

Ein technisches Ausrufezeichen setzte Ciena kürzlich zusammen mit Lumen Technologies. In einem Netzwerktest wurde eine Wellenlänge von 1,2 Terabit erreicht – ein starkes Signal für die Innovationskraft. Immerhin: Die Liquidität des Unternehmens ist mit einem aktuellen Verhältnis von 3,65 weiterhin robust.

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