Salesforce Aktie: Analysten justieren
Salesforce steht kurz vor den nächsten Quartalszahlen – und ausgerechnet jetzt gehen die Analysten mit ihren Erwartungen auseinander. Während einige den KI-Schub als Rückenwind sehen, mahnt der Blick auf den angeschlagenen SaaS-Sektor zur Vorsicht. Was steckt hinter den jüngsten Zielkorrekturen?
Uneinheitliche Signale vor den Zahlen
Oppenheimer hält an „Outperform“ fest, senkte aber das Kursziel deutlich von 300 auf 275 US-Dollar. Das passt ins Bild eines Marktes, der zwar Chancen sieht, Risiken aber wieder stärker einpreist.
Auf der anderen Seite bestätigt Citizens JMP sein „Market Outperform“-Votum. Begründet wird das vor allem mit Wachstum rund um „Agentforce“, ein KI-Produkt, das bei einigen Beobachtern als wichtiger Treiber für neue Nachfrage gilt. Unterm Strich: Die Zuversicht ist da – sie wird aber selektiver.
SaaS-Verkaufdruck als Gegenwind
Der gesamte Software-as-a-Service-Markt steckt in einer breiteren Abverkaufswelle, die im Quelltext als „SaaSapocalypse“ bezeichnet wird. Diese Stimmung hat auch Salesforce erfasst, zumal der Sektor zusätzlich von der Sorge geprägt ist, KI könne etablierte Softwaremodelle schneller verdrängen als gedacht.
Einige Analysten halten diese Disruptionsängste allerdings für überzogen. Ihre Kernthese: Große Plattformen wie Salesforce hätten genug Kundenbindung und Produktbreite, um KI nicht nur zu verkraften, sondern in neue Umsätze zu übersetzen.
KI-Zahlen liefern Argumente – Entscheidung fällt am 25. Februar
Operativ konnte das Unternehmen zuletzt Wachstum vorweisen: Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz um 8,6% gegenüber dem Vorjahr. Besonders im Fokus stehen dabei KI-getriebene Angebote wie Data Cloud und Agentforce: Sie kamen im dritten Quartal zusammen auf knapp 1,4 Milliarden US-Dollar an jährlich wiederkehrenden Erlösen (ARR) – laut Quelltext mit einem kräftigen Plus zum Vorjahr.
Die nächste Nagelprobe folgt schon nächste Woche: Am Mittwoch, den 25. Februar, legt Salesforce nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr des Geschäftsjahres 2026 vor – und damit den entscheidenden Datenpunkt, ob der KI-Optimismus stark genug ist, um den Sektor-Gegenwind zu überdecken.
Salesforce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Salesforce-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Salesforce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Salesforce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Salesforce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








