Celanese Aktie: Bilanz im Umbau
Celanese treibt die Optimierung der eigenen Bilanz voran und setzt kurz vor der Veröffentlichung der neuen Quartalszahlen auf konsequente Entschuldung. Durch den Abschluss eines strategischen Verkaufs und eine umfassende Refinanzierung versucht das Unternehmen, seine finanzielle Stabilität in einem herausfordernden Marktumfeld zu festigen. Können diese Maßnahmen die Margen nachhaltig stabilisieren?
- Micromax-Verkauf: Abschluss der Veräußerung erlöste rund 500 Millionen US-Dollar.
- Refinanzierung: Erfolgreiche Platzierung von Anleihen über 1,4 Milliarden US-Dollar im Dezember.
- Preisanpassungen: Erhöhungen für Polyamid-Produkte traten zum 1. Februar in Kraft.
- Termin: Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 folgen am 17. Februar.
Millionen-Erlös aus Spartenverkauf
Vor wenigen Tagen schloss Celanese den Verkauf des Micromax-Geschäfts an Element Solutions erfolgreich ab. Die Transaktion spülte rund 500 Millionen US-Dollar in die Kassen. Dieser Schritt ist Teil einer Strategie, um die Nettoverschuldung zu senken und das Portfolio auf Kernsegmente im Bereich der Spezialmaterialien zu fokussieren.
Bereits Ende letzten Jahres legte das Management den Grundstein für eine stabilere Kapitalstruktur. Durch eine Anleiheemission in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar wurden bestehende Verbindlichkeiten, die in den Jahren 2027 und 2028 fällig geworden wären, vorzeitig refinanziert. Das Unternehmen verlängerte damit sein Laufzeitenprofil bis in die Jahre 2031 und 2034, was die finanzielle Flexibilität erhöht.
Fokus auf die Quartalszahlen
Neben den strategischen Finanzmaßnahmen reagiert Celanese operativ auf den anhaltenden Kostendruck. Seit dem 1. Februar gelten in den Regionen Amerika und EMEA höhere Preise für Polyamid-Produkte. Die Aufschläge von bis zu 0,25 Euro bzw. US-Dollar pro Kilogramm sind eine direkte Reaktion auf die gestiegenen Ausgaben für Energie und Rohstoffe.
Am Dienstag, den 17. Februar, wird Celanese nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Anleger dürften dabei besonders darauf achten, wie effektiv die Preiserhöhungen den Margendruck abfedern konnten und welche Fortschritte beim Schuldenabbau erzielt wurden. Am Folgetag, dem 18. Februar, wird das Management die Details und den weiteren Ausblick in einer Telefonkonferenz erläutern.
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