Der chinesische Batterie-Riese CATL treibt sein Wachstum konsequent voran – und zwar gleichzeitig in Europa und zu Hause. Während eine neue Partnerschaft den Zugang zum europäischen Energiespeicher-Markt ebnen soll, entsteht in China bereits die nächste Gigafabrik. Die Strategie ist klar: CATL will seine Dominanz im globalen Batterie-Geschäft weiter ausbauen.

Energiespeicher-Allianz in Europa

Am Freitag wurde bekannt, dass der britische Vermögensverwalter Schroders gemeinsam mit CATL und der Hongkonger Beteiligungsgesellschaft Lochpine Capital eine strategische Absichtserklärung unterzeichnet hat. Ziel ist die Entwicklung von Batterie-Energiespeicherprojekten in Europa. Die Zusammenarbeit erfolgt über Schroders Spezialeinheit Greencoat und soll eine Investitionsplattform für Batteriespeichersysteme schaffen – ein Kernbestandteil der erneuerbaren Energieinfrastruktur.

Der Vorstoß fügt sich in einen größeren Trend ein: Chinesisches Kapital und europäische Partner arbeiten verstärkt im Batteriesektor zusammen. CATL hat bereits durch Montageverträge und Lieferabkommen mit großen Autoherstellern eine starke Position in Europa aufgebaut. Die neue Partnerschaft könnte diesen Zugang nun auf den wachsenden Energiespeicher-Markt ausweiten.

Neue Gigafabrik in Yunnan geplant

Parallel zur europäischen Expansion investiert CATL massiv im Heimatmarkt. Am 27. Januar schloss das Unternehmen eine dreiseitige Vereinbarung mit der Stadtregierung von Kunming und der Verwaltung der Dianzhong New Area in der Provinz Yunnan. Kern der Vereinbarung: der Bau einer hochmodernen Lithiumbatterie-Produktionsstätte.

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Der Baubeginn ist bereits für das erste Quartal 2026 angesetzt – also unmittelbar bevorstehend. Das Werk reiht sich ein in eine Serie von Kapazitätserweiterungen, die CATL weltweit vorantreibt. Parallel steht etwa die indonesische Fabrik des Konzerns kurz vor der finalen Inbetriebnahme.

Dominanz im Batterie-Markt

Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund einer zweigeteilten Marktsituation: Während das Wachstum bei Elektrofahrzeugen sich etwas abflacht, boomt der Markt für stationäre Energiespeicher. In der EU erreichten batterieelektrische Fahrzeuge 2025 einen Marktanteil von 17,4 Prozent.

CATL behauptet seine Spitzenposition mit Nachdruck: 2025 installierte der Konzern laut China Automotive Power Battery Industry Innovation Alliance Batterien mit einer Gesamtkapazität von 333,57 GWh – das entspricht einem Marktanteil von 43,42 Prozent. Die globale Batterienachfrage wird künftig vor allem durch E-Mobilität und Energiespeicher getrieben.

Mit der parallelen Expansion in Europa und China positioniert sich CATL für beide Wachstumsmärkte. Die Lokalisierung der Produktion in Europa dürfte dabei helfen, Handelsbarrieren zu umgehen und näher am Kunden zu sein.

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