Der weltgrößte Batteriehersteller CATL sammelt derzeit wichtige Pluspunkte bei Investoren. Die US-Großbank Morgan Stanley stufte das Papier am Dienstag als eine der „Top-Chancen“ im asiatisch-pazifischen Raum ein. Fast noch bedeutender wiegt jedoch ein strategisches Eingeständnis aus den USA: Ford-CEO Jim Farley bezeichnete die Technologie der Chinesen als unverzichtbar für die eigene Produktion, was die Sorgen um geopolitische Hürden spürbar dämpft.

Strategischer Rückenwind aus den USA

Die Aufnahme in die Favoritenliste von Morgan Stanley unterstreicht das Vertrauen der Institutionellen in den Wachstumskurs von CATL. Besonders aufschlussreich für die langfristige Perspektive ist jedoch die Situation in Nordamerika. Trotz anhaltender Handelsspannungen bestätigte Ford-Chef Farley im Januar 2026, dass die Lizenzierung der LFP-Batterietechnologie von CATL der „einzige legale Weg“ sei, das Ford-Werk in Michigan wirtschaftlich zu betreiben.

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Diese Aussage validiert nicht nur das geistige Eigentum von CATL, sondern sichert auch Einnahmen durch Lizenzgebühren auf dem eigentlich protektionistischen US-Markt. Parallel dazu treibt das Unternehmen seine Expansion im Heimatmarkt voran: Gemeinsam mit Changan Automobile entsteht in Chongqing eine neue 25-GWh-Anlage, um die Lieferketten in Chinas wichtigster Autoproduktionsregion zu festigen.

Profitabilität im Fokus

Strategisch liegt der Schwerpunkt des Managements klar auf dem profitableren Auslandsgeschäft. Mit operativen Margen von rund 29 Prozent ist das internationale Parkett deutlich lukrativer als der harte heimische Wettbewerb, wo die Margen bei etwa 23 Prozent liegen. Um diese Position zu verteidigen, investiert CATL massiv in neue Technologien. Während Konkurrent LG Energy Solution erst jetzt eine Pilotlinie für Natrium-Ionen-Batterien startet, plant CATL bereits die Skalierung dieser Technologie für das laufende Jahr und wahrt damit seinen „First-Mover-Advantage“.

Zusätzliche Unterstützung erhält die Bilanz durch die Rohstoffpreise. Zwar ist Lithiumcarbonat weiterhin volatil, das aktuelle Preisniveau begünstigt jedoch die Lagerbewertung und stärkt die Preismacht von CATL, insbesondere durch die Wiederaufnahme eigener Mining-Aktivitäten in Yichun.

Ausblick

Der nächste wichtige Termin für Anleger ist der 21. März 2026. Dann wird CATL seine kommenden Quartalszahlen vorlegen. Analysten werden dabei genau prüfen, ob sich der Umsatzrückgang aus dem Jahr 2024 umkehren ließ und wie das Management die ab dem 1. April drohende Kürzung der Exportsteuer-Rückerstattungen kompensieren will.

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