Ethereum: Strategiewechsel am Tiefpunkt
Ethereum erlebt turbulente Zeiten und markierte heute ein neues 52-Wochen-Tief. Doch abseits der roten Kurstafeln vollzieht sich ein bedeutender Wandel: Die Ethereum Foundation verordnet sich einen Sparkurs, um langfristig handlungsfähig zu bleiben. Um die Entwicklung dennoch voranzutreiben, greift Co-Gründer Vitalik Buterin tief in die eigene Tasche und übernimmt Verantwortung für zentrale Projekte.
Buterins 43-Millionen-Dollar-Paket
Vitalik Buterin gab am heutigen Freitag bekannt, dass er persönlich 16.384 ETH – nach aktuellem Kurs rund 43 Millionen US-Dollar – bereitstellt, um Open-Source-Projekte in den Bereichen Sicherheit und Privatsphäre zu finanzieren. Der Co-Gründer bezeichnete diesen Schritt als seinen „eigenen Anteil am Sparkurs“.
Die Mittel fließen in Vorhaben, die zuvor als „Spezialprojekte“ der Ethereum Foundation galten. Dazu gehören die Entwicklung sicherer Hardware, Governance-Systeme sowie Anwendungen für verschlüsselte Kommunikation. Buterin plant zudem, dezentrale Staking-Optionen zu nutzen, um langfristig weitere Erträge für diese Finanzierung zu generieren.
Stiftung tritt auf die Bremse
Der private Einsatz des Gründers ist eine direkte Reaktion auf die neue Finanzstrategie der Ethereum Foundation. Diese tritt in eine Phase der „milden Sparsamkeit“ ein. Ziel ist es, die aggressive Skalierungs-Roadmap mit finanzieller Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.
Laut Daten von Arkham verfügt die Stiftung noch über Krypto-Assets im Wert von etwa 558 Millionen US-Dollar, während Buterins Bestände auf 666 Millionen US-Dollar geschätzt werden. Die Stiftung konzentriert sich künftig strikt auf die Kernentwicklung des Protokolls. Buterin betonte dabei die Priorisierung von Dezentralisierung und Selbstverwaltung gegenüber reiner Unternehmensakzeptanz.
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Marktdruck und Optionen belasten
Der strategische Umbau fällt in ein schwieriges Marktumfeld. Der Ethereum-Kurs rutschte heute auf ein neues 52-Wochen-Tief von 2.737,10 US-Dollar und liegt damit deutlich unter dem Allzeithoch vom August 2025.
Verantwortlich für den jüngsten Abgabedruck ist unter anderem der heutige Verfallstermin für Optionen. Kontrakte im Wert von etwa 1,2 Milliarden US-Dollar liefen aus, wobei der sogenannte „Max Pain“-Level bei 3.000 US-Dollar lag – deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Dies deutet auf eine anhaltende Vorsicht der Marktteilnehmer hin, auch wenn das Verhältnis von Put- zu Call-Optionen eine ausgeglichenere Positionierung als bei Bitcoin zeigt.
Roadmap 2026 bleibt bestehen
Trotz der Sparmaßnahmen halten die Entwickler an ihren Zielen für das laufende Jahr fest. Für 2026 sind zwei große Protokoll-Upgrades geplant: „Glamsterdam“ in der ersten Jahreshälfte soll die Effizienz der Ausführung verbessern, während „Hegota“ in der zweiten Jahreshälfte das Wachstum der Blockchain-Datenmenge adressieren soll. Buterin hat 2026 als das Jahr ausgerufen, in dem Ethereum verlorenes Terrain in Sachen „Selbstverwaltung und Vertrauenslosigkeit“ zurückgewinnen will.
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