Der weltgrößte Batteriehersteller CATL glänzt auf dem Papier mit massiven Gewinnsprüngen für das abgelaufene Jahr. Abseits der Bilanzen offenbaren sich allerdings operative Hürden bei der europäischen Expansion. Ungarische Behörden haben am neuen Standort Debrecen eingegriffen und die unautorisierte Lagerung von Gefahrstoffen gestoppt. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die regulatorischen Herausforderungen des Konzerns.

Starke Zahlen, lokale Hürden

Am gestrigen Dienstag bestätigten die Behörden im ungarischen Komitat Hajdú-Bihar ein Umweltschutzverfahren gegen CATL. Der Grund ist die illegale Lagerung chemischer Materialien in der noch unfertigen Batteriefabrik. Die Nutzung des betroffenen Gebäudes wurde vorerst untersagt.

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Dieser Rückschlag steht im starken Kontrast zur finanziellen Entwicklung. Laut dem jüngsten Jahresbericht 2025 kletterte der Nettogewinn um 42 Prozent auf 72,2 Milliarden Yuan. Der Umsatz stieg parallel um 17 Prozent auf 423,7 Milliarden Yuan. Das Absatzvolumen von Lithium-Ionen-Batterien wuchs um beachtliche 39 Prozent auf 661 Gigawattstunden. An der Börse zeigt sich der Titel angesichts dieser operativen Stärke bislang robust. Mit einem Schlusskurs von 405,00 CNY am Dienstag notiert das Papier komfortable 12 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt.

Konkurrenz rüstet auf

Während CATL in Europa mit behördlichen Auflagen kämpft, sichert sich die Konkurrenz lukrative Aufträge in Nordamerika. LG Energy Solution und Samsung SDI meldeten zu Wochenbeginn milliardenschwere Lieferverträge für Energiespeichersysteme (ESS) in den USA. LG wird beispielsweise Tesla ab 2027 aus einer Anlage in Michigan beliefern. Samsung SDI verbuchte zeitgleich einen Großauftrag über 1,05 Milliarden US-Dollar aus Indiana. Diese Verträge unterstreichen die strategische Neuausrichtung der Rivalen, die den wachsenden Markt für Energiespeicher ins Visier nehmen.

Die laufende Umweltprüfung in Debrecen wird nun zum wichtigen Gradmesser für CATLs internationale Fertigungsstrategie. Die rasche Behebung der Compliance-Mängel ist zwingend erforderlich, um den Zeitplan für die europäische Expansion nicht weiter zu gefährden, während asiatische Mitbewerber den US-Markt aggressiv erschließen.

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