Cardano: Wichtiger Meilenstein erreicht
Während der Kurs von Cardano (ADA) weiterhin deutlich unter den Höchstständen des vergangenen Jahres notiert, wird im Hintergrund massiv an der fundamentalen Struktur des Netzwerks gearbeitet. Mit der Ratifizierung einer aktualisierten Verfassung und einer signifikanten Ausweitung des Delegationsprogramms setzt das Projekt konsequent auf Dezentralisierung. Anleger stellen sich nun die Frage: Kann diese interne Reifung dem Token neuen Schwung verleihen?
Neue Verfassung stärkt Governance
Am 24. Januar 2026 hat das Netzwerk einen entscheidenden Schritt in seiner Entwicklung gemacht: Die Cardano-Verfassung in der Version 2.4 wurde offiziell ratifiziert. Mit einer Zustimmung von knapp 80 Prozent der delegierten Repräsentanten (DReps) demonstriert die Community Handlungsfähigkeit.
Die aktualisierten Regelungen zielen vor allem auf klarere Strukturen ab. So wurden die Anforderungen für Entnahmen aus der Treasury verschärft und präzisiert, dass diese vollständig eigenständig sein müssen. Zudem definiert das Update strengere Standards für die Referenzierung unveränderlicher Off-Chain-Dokumentationen. Dieser Schritt markiert die fortlaufende Evolution des Governance-Rahmenwerks, das seit Anfang 2025 iterativ verfeinert wurde.
Stiftung gibt Macht an die Community ab
Parallel zur Verfassungsänderung treibt die Cardano Foundation die Dezentralisierung der Stimmrechte voran. Wie am 20. Januar bekannt gegeben wurde, delegierte die Stiftung weitere 220 Millionen ADA an elf ausgewählte Community-Vertreter. Damit steigt das gesamte Delegationsvolumen auf 360 Millionen ADA.
Frederik Gregaard, CEO der Cardano Foundation, betonte, dass diese Übertragungen ohne jegliche Vorgaben zum Abstimmungsverhalten erfolgen. Unterschiedliche Meinungen seien ausdrücklich erwünscht und ein Zeichen für ein gesundes, dezentrales System. Zu den Begünstigten gehören sowohl Akteure, die sich auf die Adoption fokussieren, als auch solche, die den technischen Betrieb (Operations) im Blick haben.
Technische Entwicklung und Kurslage
Auch abseits der Governance gibt es Fortschritte. So startete das Surge Protocol am 19. Januar sein Mainnet auf Cardano und ermöglicht nun dezentrales Market-Making. Gleichzeitig erhielt das "Cardano 2030 Vision"-Rahmenwerk breite Unterstützung durch die Repräsentanten.
Trotz dieser fundamentalen Weichenstellungen spiegelt der Kurs die Fortschritte bisher kaum wider. ADA notiert zum Wochenstart bei rund 0,35 USD. Zwar gab es eine leichte Tageserholung, doch der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 0,87 USD beträgt immer noch rund 60 Prozent. Der RSI von 32,5 deutet darauf hin, dass der Token im überverkauften Bereich liegt, was die aktuelle Schwäche unterstreicht.
Fazit
Cardano beendet den Januar 2026 mit einer deutlich gereiften Governance-Infrastruktur. Die erfolgreiche Ratifizierung der Verfassung und die Machtabgabe der Stiftung zeigen, dass das Netzwerk seine Dezentralisierungsversprechen ernst nimmt. Der Fokus verschiebt sich nun auf die nächsten technischen Hürden, wie den bevorstehenden Hard Fork, für dessen Benennung die Abstimmung noch bis zum 13. Februar läuft.
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