Die Eskalation im Nahen Osten treibt den Ölpreis auf dreistellige Dollarbeträge — und Shell profitiert unmittelbar. Die Aktie markierte zuletzt ein neues 52-Wochen-Hoch, gestützt von einer Bewertung, die an der Londoner Börse auf rekordverdächtige 190 Milliarden Pfund geklettert ist.

Ölpreisschub als Kurstreiber

Auslöser ist die Blockade der Straße von Hormus, die den Brent-Preis zeitweise auf 117 Dollar je Barrel trieb. Aktuell pendelt er sich oberhalb von 103 Dollar ein — ein Niveau, das für Energiekonzerne erhebliche Zusatzgewinne bedeutet. Goldman Sachs schätzt, dass Shell und BP zusammen rund 5 Milliarden Pfund an zusätzlichem Gewinn einfahren könnten. Die sechs größten westlichen Energiekonzerne haben in den vergangenen zwei Wochen gemeinsam mehr als 130 Milliarden Dollar an Börsenwert hinzugewonnen.

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Operativ läuft es für Shell nicht reibungslos: Das Unternehmen hat Force Majeure auf LNG-Lieferungen erklärt, nachdem Katars wichtigste Verflüssigungsanlage den Betrieb eingestellt hat. Der breite Preisauftrieb bei Rohstoffen federt diesen Ausfall bislang ab.

Windfall-Steuer als Risikofaktor

Parallel arbeitet Shell an einer Rückkehr nach Venezuela, wo Verhandlungen über größere Öl- und Gasverträge offenbar kurz vor dem Abschluss stehen. Das würde die Produktionsbasis mittelfristig erweitern.

Die stark gestiegenen Gewinne bringen allerdings ein politisches Risiko mit sich. Steigende Kraftstoffpreise für Verbraucher und gleichzeitig rekordhohe Unternehmensgewinne — das ist ein klassisches Umfeld, in dem Regierungen über Sondersteuern nachdenken. Dass der Jahresbericht 2025 ein CEO-Gehalt von 13,8 Millionen Pfund auswies, dürfte diese Debatte kaum beruhigen.

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