Cardano steuert in den Februar 2026 mit einem klaren Thema: Das Netzwerk steht vor mehreren konkreten technischen Updates, die Entwickler und Anleger jetzt genauer anschauen. Denn nach einer eher zähen Phase am Markt rücken wieder überprüfbare Meilensteine in den Vordergrund. Genau daran hängt, ob Cardano beim Tempo und bei den Anwendungen spürbar zulegen kann.

Der nächste Schritt: Protocol Version 11

Am unmittelbarsten ist der geplante „intra-era“ Hard Fork auf Protocol Version 11. Laut Intersect, einer mitgliederbasierten Organisation im Cardano-Ökosystem, soll das Update vor allem drei Dinge bringen:

  • Mehr Leistung für Plutus, also die Smart-Contract-Plattform von Cardano
  • Neue kryptografische Funktionen
  • Anpassungen an den Ledger-Regeln, ohne bestehende Anwendungen zu stören

Die Einführung ist gestaffelt geplant. Zunächst sollte Cardano Node 10.6.2 in der ersten Februarwoche als Pre-Release erscheinen, damit die Community auf dem SanchoNet-Testnetz testen kann. Danach folgt Cardano Node 10.7.0 als Kandidat, der für den Hard Fork im Mainnet vorbereitet ist – mit Zieltermin rund drei Wochen nach Ende Januar.

2026: Skalierung, Privacy und Regulierung

Über den nächsten Hard Fork hinaus sind für 2026 weitere Themen gesetzt. Dazu zählt Ouroboros Leios, ein Skalierungs-Upgrade, das die Transaktionskapazität erhöhen soll. Parallel wird Midnight entwickelt, eine Sidechain mit Fokus auf Datenschutz.

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Dazu kommt ein externer Faktor: Marktteilnehmer achten auf das regulatorische Umfeld in den USA. Mehr gesetzliche Klarheit könnte die Hürde für eine breitere institutionelle Nutzung senken.

Governance, Treasury und Signale von Großhaltern

In den vergangenen Monaten deuteten On-Chain-Daten laut Bericht auf Akkumulation durch große ADA-Halter hin. Außerdem hat das On-Chain-Governance-System Anfang Januar 2026 einen Treasury-Vorschlag über 70 Millionen ADA genehmigt. Das Geld soll zentrale Integrationen finanzieren – unter anderem Pyth Oracle und Dune Analytics –, deren Rollout im Laufe des Jahres erwartet wird.

Am Markt bleibt die Lage dennoch angespannt: Der Kurs notiert aktuell bei 0,33 USD und steht damit weiter unter Druck (Freitag: -6,65%). Gleichzeitig liegt der Fokus kurzfristig klar auf den Februar-Terminen: Testphase über Node 10.6.2 und anschließend der Hard-Fork-fähige Node 10.7.0 als nächster Prüfstein für den Fahrplan.

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