Nach der bemerkenswerten Rallye des Jahres 2025 legt der Goldmarkt derzeit eine Atempause ein. Während geopolitische Spannungen den Kurs weiterhin stützen, sorgt die Ungewissheit über die künftige Geldpolitik für spürbare Zurückhaltung bei den Investoren. Marktteilnehmer stehen vor der entscheidenden Frage: Sammelt das Edelmetall in dieser Konsolidierungsphase nur Kraft für den nächsten Anstieg oder droht eine tiefere Korrektur?

  • Aktueller Kurs: 4.950,80 USD
  • Performance seit Jahresbeginn: +14,03 %
  • Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -9,16 %

Der zentrale Taktgeber für die weitere Kursentwicklung bleibt die US-Notenbank Fed. Marktteilnehmer analysieren jede Äußerung der Währungshüter penibel auf Hinweise zum künftigen Zinspfad. Das Kalkül ist bekannt: Sollten sich Anzeichen für längerfristig hohe Zinsen verdichten, würde dies die Opportunitätskosten erhöhen und die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls mindern.

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Starke Unterstützung durch Zentralbanken

Trotz der zögerlichen Haltung an den Terminmärkten fungieren fundamentale Faktoren weiterhin als Stütze. Die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und China sowie diverse regionale Konflikte halten die Nachfrage nach Gold als „sicherem Hafen“ hoch. Flankiert wird dies durch strategische Käufe der Zentralbanken. Insbesondere Notenbanken aus Schwellenländern haben ihre Bestände zuletzt massiv aufgestockt, um Währungsreserven zu diversifizieren. Diese institutionelle Nachfrage bildet einen wichtigen Boden für den Markt.

Warten auf neue Impulse

Die aktuelle Nervosität spiegelt sich auch in der Volatilität wider, die auf 30-Tage-Basis bei über 42 Prozent liegt. Investoren warten nun auf konkrete Konjunkturdaten, um die Inflationstrends und damit die Handlungsspielräume der Notenbanken besser einschätzen zu können. Die Wechselwirkung zwischen dem US-Dollar, den Realzinsen und dem Goldpreis bleibt dabei das bestimmende Kräfteparallelogramm.

In den kommenden Wochen dürfte sich entscheiden, ob der aktuelle Bereich um 4.950 USD als Basis für einen Angriff auf das Allzeithoch dient. Maßgeblich dafür werden die nächsten Inflationsdaten aus den USA sein. Solange die strukturellen Kaufgründe – geopolitische Absicherung und Zentralbanknachfrage – bestehen, bleibt das fundamentale Umfeld für das Edelmetall konstruktiv.

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