Während der Kurs von Cardano neue Tiefststände auslotet, meldet sich Gründer Charles Hoskinson mit einem persönlichen Geständnis zu Wort. Er spricht von massiven Buchverlusten und einem fundamentalen „Reset“ der Branche. Gleichzeitig blickt die Community gespannt auf einen entscheidenden Stichtag in der Governance-Struktur, der die Stabilität des Netzwerks auf die Probe stellt.

Ein teurer "Reset" für den Gründer

Die Marktstimmung ist am Boden, und Charles Hoskinson macht aus seiner persönlichen Situation kein Geheimnis. In einem Livestream offenbarte der Cardano-Gründer Buchverluste in Höhe von über 3 Milliarden US-Dollar durch den anhaltenden Abwärtstrend. Hoskinson betonte jedoch, seine Positionen nicht liquidiert zu haben.

Stattdessen definiert er das Jahr 2026 neu: Nicht als klassischen Bullenmarkt, sondern als Phase der Bereinigung. Der Fokus müsse sich von Spekulation hin zu echtem Nutzen verschieben. Konkret verwies er auf Infrastrukturprojekte wie die Datenschutz-Sidechain "Midnight" und das "Leios"-Upgrade, die wichtiger seien als kurzfristige Kursbewegungen.

Governance im Härtetest

Abseits der Kursverluste steht das Netzwerk vor einer wichtigen operativen Prüfung. Am morgigen Sonntag, den 8. Februar, läuft die Frist für das sogenannte „Net Change Limit“ (NCL) der Treasury aus. Diese Sicherheitsmaßnahme begrenzt Abhebungen aus der Staatskasse, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

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Die erfolgreiche Verlängerung dieser Frist gilt als Beweis für die Funktionsfähigkeit der neuen Governance-Struktur. Nachdem das Verfassungskomitee seine Arbeit wieder voll aufgenommen hat, soll dieser Mechanismus sicherstellen, dass operative Eingriffe reibungslos ablaufen, ohne die Dezentralität zu gefährden.

Marktlage und Machtverteilung

Der Preisdruck bleibt indes enorm. Der Kurs rutschte am Freitag um über 14 Prozent ab und testet den Bereich um 0,25 US-Dollar – ein Niveau, das inzwischen 92 Prozent unter dem Allzeithoch liegt. Marktbeobachter sprechen von einer brutalen Korrekturphase, in der wichtige Unterstützungszonen fallen.

Um das Netzwerk in dieser schwierigen Phase zu stärken, hat die Cardano Foundation reagiert: Zusätzliche 220 Millionen ADA wurden an gewählte Repräsentanten (DReps) delegiert. Dieser Schritt soll die Machtverhältnisse weiter dezentralisieren und sicherstellen, dass Entscheidungen über die Zukunft des Netzwerks auf breiteren Schultern lasten.

Für Anleger liegt der Fokus nun auf dem technischen Übergang der Treasury-Regeln am Wochenende. Gelingt dieser Schritt ohne Komplikationen, könnte sich die Aufmerksamkeit wieder auf die Entwicklungsprojekte richten, insbesondere auf Updates zum Leios-Protokoll, das die Transaktionsgeschwindigkeit massiv erhöhen soll.

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