Der Abschluss der jüngsten Großübernahme sollte eigentlich für frischen Wind sorgen. Stattdessen kämpft Canopy Growth an der Börse weiterhin mit starkem Gegenwind. Obwohl sich das Unternehmen im margenstarken medizinischen Sektor neu positioniert hat, dominieren derzeit die Verkäufer das Kursgeschehen.

Fokus auf medizinisches Cannabis

Am 16. März schloss der Konzern die Übernahme von MTL Cannabis offiziell ab. Dieser strategische Schritt soll die Marktführerschaft im kanadischen Medizin-Segment sichern und den Weg zu einem positiven bereinigten EBITDA im Geschäftsjahr 2027 ebnen. Die jüngsten Quartalszahlen stützen diesen Kurs: Bei einem Gesamtumsatz von 75 Millionen US-Dollar steuerte die medizinische Sparte bereits 23 Millionen US-Dollar bei.

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Durch diesen Fokus auf margenstärkere Produkte und strikte Kostensenkungen konnte der Nettoverlust im Jahresvergleich um 49 Prozent reduziert werden. Der bereinigte EBITDA-Verlust schrumpfte auf 2,9 Millionen US-Dollar zusammen.

Längerer Atem dank Umschuldung

Auch finanziell hat sich das Unternehmen etwas Luft verschafft. Eine im Januar durchgeführte Rekapitalisierung verlängerte die Laufzeiten aller ausstehenden Schulden bis ins Jahr 2031. Mit liquiden Mitteln in Höhe von 371 Millionen US-Dollar zum Jahreswechsel ist die mittelfristige Finanzierung gesichert. Operative Unterstützung liefert zudem die Tochtergesellschaft Storz & Bickel. Angetrieben durch den neuen VEAZY-Vaporizer verzeichnete diese Einheit ein sequenzielles Umsatzplus von 45 Prozent.

Charttechnik trübt das Bild

Trotz dieser fundamentalen Fortschritte reagiert der Markt abweisend, da das allgemeine Schwächeumfeld im Cannabis-Sektor die operativen Erfolge überlagert. Am gestrigen Dienstag gab das Papier um weitere 3,44 Prozent nach. Die Aktie notiert derzeit unterhalb der wichtigen 20-, 50- und 200-Tage-Linien, was die anhaltende technische Schwäche unterstreicht.

Charttechnisch bewegt sich der Titel nun in einer engen Konsolidierungszone. Auf der Unterseite bietet die Marke von 0,89 US-Dollar eine unmittelbare Unterstützung. Ein nachhaltiges Kaufsignal entsteht laut Analysten erst, wenn der Widerstand bei 1,05 US-Dollar unter steigendem Handelsvolumen durchbrochen wird. Solange dieser Ausbruch auf sich warten lässt, bleibt die technische Abwärtsdynamik intakt.

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