Zwei Entwicklungen aus Washington und der US-Finanzbranche haben die Canopy-Growth-Aktie zuletzt in Bewegung gebracht. Das Handelsvolumen kletterte auf 14,13 Millionen Aktien — deutlich über dem Tagesdurchschnitt von 8,57 Millionen. Hinter dem Interesse stecken konkrete politische und institutionelle Signale, die den kanadischen Cannabissektor direkt betreffen.

Reklassifizierung bleibt ungewiss

Im Mittelpunkt steht die mögliche Neueinstufung von Marihuana von Schedule I auf Schedule III unter dem US-Bundesgesetz. Das Justizministerium hat den Prozess als „kompliziert" bezeichnet und noch keine finale Regelung veröffentlicht. Berichte über eine mögliche Executive Order von Präsident Trump, die Bundesbeschränkungen lockern könnte, sorgen zusätzlich für Aufmerksamkeit — ohne dass ein konkreter Zeitplan vorliegt.

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Für Canopy Growth wäre eine Liberalisierung auf Bundesebene ein entscheidender Hebel. Das Unternehmen ist bislang nicht im US-Markt aktiv, positioniert sich aber für einen möglichen Markteintritt.

JPMorgan öffnet die Tür einen Spalt

Bemerkenswert ist eine Aussage von JPMorgan-Chef Jamie Dimon: Er deutete an, dass die Bank „wahrscheinlich" mit Cannabisunternehmen zusammenarbeiten würde, sollte das Bundesgesetz entsprechend geändert werden. Für eine Branche, die seit Jahren auf teure Alternativfinanzierungen angewiesen ist, wäre der Zugang zu klassischen Bankdienstleistungen ein struktureller Fortschritt.

Gemischtes Bild bei Analysten

Das operative Umfeld bleibt herausfordernd. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei -0,78, das Unternehmen schreibt Verluste. Unter sechs befragten Analysten empfiehlt einer den Kauf, drei raten zum Halten, zwei zum Verkauf. Die Aktie notierte am 22. März an der NYSE bei 0,97 US-Dollar, an der TSX verlor sie in einer Sitzung 6,43 Prozent auf 1,31 kanadische Dollar.

Die im vergangenen Jahr abgeschlossene Übernahme von MTL Cannabis für 125 Millionen kanadische Dollar tritt dabei in den Hintergrund. Solange die regulatorische Lage in den USA offen bleibt, wird die Aktie vor allem als Wette auf politische Entscheidungen in Washington gehandelt — mit entsprechend hoher Volatilität.

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