Worldline Aktie: Stichtag für Bezugsrechte
Wer bei Worldline seine Bezugsrechte zu Geld machen oder neue Anteile zeichnen will, muss heute handeln. Mit dem Ende des Börsenhandels der Rechte an der Euronext Paris schließt sich am heutigen Mittwoch ein wichtiges Zeitfenster der laufenden 500-Millionen-Euro-Finanzierung. Während starke Ankeraktionäre das Vorhaben absichern, sorgt der Ausstieg der SIX Group für ein deutliches Signal am Markt.
Massive Verwässerung zum Schnäppchenpreis
Die Bedingungen der Kapitalerhöhung sind für Altaktionäre mit einer erheblichen Verwässerung verbunden, bieten jedoch einen tiefen Einstiegspreis für neue Papiere. Für lediglich 0,202 Euro je Stück können die neuen Aktien bezogen werden. Dies entspricht einem Abschlag von rund 86 Prozent gegenüber dem Kurs vor der Maßnahme. Insgesamt fließen dem Unternehmen durch diesen finalen Schritt der Kapitalmaßnahme rund 392 Millionen Euro brutto zu.
Strategischer Rückzug der SIX Group
Ein Schatten fällt durch die Entscheidung der Schweizer SIX Group auf die Transaktion. Der Infrastrukturbetreiber beteiligt sich nicht an der Kapitalerhöhung und stuft sein Engagement zur reinen Finanzinvestition herab. Diese Kehrtwende führt bei den Schweizern zu massiven Abschreibungen und drückt deren Jahresergebnis 2025 tief in den roten Bereich.
Die entstandene Lücke wird durch andere Partner geschlossen:
* Banque Fédérative du Crédit Mutuel: Übernimmt die Rechte der SIX Group und zeichnet für rund 36 Millionen Euro.
* Kernaktionäre: Bpifrance, Crédit Agricole und BNP Paribas sichern die Emission anteilig ab.
* Backstop: Zusätzliche Garantien von bis zu 29 Millionen Euro stehen bereit.
Insgesamt sind bereits über 43 Prozent der Emission durch feste Zusagen gedeckt, der Rest wird durch ein Bankenkonsortium garantiert.
Kurs auf North Star 2030
Das frische Kapital dient primär dem Schuldenabbau und der Umsetzung der Strategie „North Star 2030“. Worldline will die finanzielle Flexibilität zurückgewinnen und die Verschuldungsquote nach Abschluss der Maßnahmen auf unter das Zweifache des EBITDA senken. Für das Geschäftsjahr 2026 visiert das Management ein bereinigtes EBITDA zwischen 630 und 650 Millionen Euro an, bei einem organischen Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich.
Die Zeichnungsfrist für die neuen Aktien endet am Freitag, den 27. März 2026. Bis dahin müssen Anleger die Entscheidung treffen, ob sie die neuen Papiere ins Depot legen – andernfalls verfallen die heute letztmals handelbaren Bezugsrechte wertlos.
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