Canopy Growth Aktie: Skepsis dominiert
Trotz eines jüngsten juristischen Erfolgs bleibt die Stimmung rund um den Cannabis-Produzenten angespannt. Während das Management die Bilanz saniert und Übernahmen vorantreibt, raten Analysten mehrheitlich zur Vorsicht. Im Fokus steht nun die Frage, ob die kommenden Quartalszahlen im Februar den erhofften operativen Wendepunkt belegen können.
Analysten warnen vor Verlusten
Die institutionellen Beobachter zeigen dem Titel weiterhin die kalte Schulter. Aktuelle Daten von diesem Samstag verdeutlichen die zurückhaltende Haltung: Der Marktkonsens liegt bei "Reduzieren". Von fünf großen Analysehäusern empfehlen zwei den Verkauf und drei das Halten der Aktie – eine Kaufempfehlung sucht man derzeit vergeblich.
Hintergrund dieser Bewertung sind die fundamentalen Aussichten. Für das laufende Geschäftsjahr prognostizieren Analysten einen Verlust pro Aktie von 2,81 US-Dollar. Zwar fielen die Verluste im zweiten Quartal geringer aus als befürchtet, doch der Umsatz verfehlte mit knapp 48 Millionen US-Dollar die Erwartungen deutlich. Die Sorge um das Wachstum der Top-Line bleibt damit bestehen.
Juristische Entlastung und Finanzierung
Zumindest an der Rechtsfront gab es am gestrigen Freitag Entspannung. Eine Sammelklage bezüglich der Produktionskosten der Marke Claybourne wurde von Investorenseite fallengelassen. Dies beseitigt eine rechtliche Unsicherheit und erlaubt dem Management, Ressourcen wieder auf das operative Geschäft zu konzentrieren, statt sich in Rechtsstreitigkeiten aufzureiben.
Parallel dazu treibt das Unternehmen seinen finanziellen Umbau voran. Bereits am 8. Januar wurde eine Rekapitalisierung abgeschlossen, die wesentliche Schuldenfälligkeiten bis mindestens 2031 verlängert. Mit rund 425 Millionen kanadischen Dollar an liquiden Mitteln ist die Kasse nun gefüllt, um die Integration von MTL Cannabis zu stemmen. Diese Übernahme, die bis Ende Februar abgeschlossen sein soll, gilt als zentraler Baustein, um durch die profitablen Margen von MTL die eigenen operativen Verluste auszugleichen.
Am 6. Februar wird es ernst: Vor Börseneröffnung legt Canopy Growth die Zahlen für das dritte Quartal vor. Marktteilnehmer werden genau prüfen, ob die bilanziellen Maßnahmen und Zukäufe den Cash-Burn effektiv reduzieren. Bei einem Kurs um 1,20 US-Dollar – in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Tief – dürften diese Ergebnisse maßgeblich über die kurzfristige Richtungsfindung entscheiden.
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