Die Aktie des kanadischen Uran-Produzenten gab am Dienstag rund 2,2 Prozent nach und notierte bei etwa 118 US-Dollar. Der Rücksetzer erfolgte ausgerechnet nach einer Kursziel-Erhöhung durch Raymond James – ein ungewöhnliches Timing, das die aktuelle Volatilität im Sektor unterstreicht. Trotz der kurzfristigen Schwäche bleibt die Grundstimmung positiv. Im Fokus steht die wachsende Stromnachfrage durch KI-Rechenzentren, die Atomkraft als stabile CO2-freie Energiequelle ins Rampenlicht rückt.

Analysten setzen auf Atom-Renaissance

Raymond James bekräftigte am 10. Februar sein "Buy"-Rating und hob das Kursziel an. Die Bank reiht sich damit in eine Reihe optimistischer Einschätzungen ein: Goldman Sachs hatte bereits am 4. Februar das Ziel erhöht, Sanford C. Bernstein zeigte sich Anfang des Jahres noch zuversichtlicher. Der Konsens unter 14 Brokerhäusern lautet laut MarketBeat auf "Buy".

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Die Argumente sind klar: Tech-Konzerne suchen händeringend nach zuverlässigen Stromquellen für ihre KI-Infrastruktur. Cameco profitiert nicht nur über den Uran-Abbau, sondern auch über die 49-Prozent-Beteiligung an Westinghouse Electric, einem führenden Anbieter von Reaktortechnologie. Der Uran-Preis verharrt bei etwa 94 US-Dollar pro Pfund – ein solides Fundament für das Geschäftsmodell.

Dominanz in Sektor-ETFs

Mit rund 23,2 Prozent Gewichtung ist Cameco die größte Position im Global X Uranium ETF (URA). Auch im Sprott Uranium Miners ETF (URNM) zählt das Unternehmen zu den Top-Holdings. Diese exponierte Stellung macht die Aktie zum Hauptnutznießer passiver Kapitalströme in Atomenergie-Fonds. Anleger, die auf die Kombination aus Energiewende und KI-Boom setzen, landen zwangsläufig bei Cameco.

Kennzahlen im Überblick:
- Aktueller Kurs: ~118 US-Dollar
- Marktkapitalisierung: ~51,4 Mrd. US-Dollar
- 52-Wochen-Spanne: 35,00 – 135,24 US-Dollar
- Analystenkonsens: Buy (14 Empfehlungen)

Die kurzfristige Schwäche dürfte eher technischer Natur sein. Das strukturelle Bild bleibt intakt, solange die Stromnachfrage der Tech-Riesen das Wachstum treibt. Die Frage ist nicht ob, sondern wie schnell sich die Atom-Renaissance entfaltet.

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