ABB vertieft seine Partnerschaft mit dem IT-Dienstleister Tata Consultancy Services (TCS) und sichert sich gleichzeitig einen Auftrag für ein Pumpspeicherkraftwerk in Österreich. Beide Meldungen fügen sich in ein klares Muster: Der Konzern baut seine Stellung in digitaler Automatisierung und Energieinfrastruktur systematisch aus.

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KI-gestützte IT-Infrastruktur mit TCS

Die Zusammenarbeit mit TCS besteht seit 18 Jahren — jetzt wurde sie per Absichtserklärung auf eine neue Stufe gehoben. TCS soll künftig ABBs sogenanntes „Future Hosting Model" umsetzen, einen modularen IT-Infrastrukturansatz, der auf KI-gestützten Prozessen basiert. Das Ziel: schnellere Systemwiederherstellung, stabilere Abläufe und durchgehende Cybersicherheit. Für ABB ist das ein Baustein der internen Digitalisierung, nicht nur ein Dienstleistungsvertrag.

Pumpspeicher in den Tiroler Alpen

Konkreter ist der Auftrag für das Projekt Kühtai 2 in Österreich. Der Energieversorger TIWAG hat ABB mit dem dezentralen Leitsystem ABB Ability™ System 800xA® für das neue Pumpspeicherkraftwerk beauftragt, das voraussichtlich 2026 in Betrieb geht. Das System steuert zwei Pumpturbineneinheiten sowie Schalt-, Kühl- und Entwässerungsanlagen und umfasst Funktionen zur Datenerfassung und Cybersicherheit. Die Anlage ist Teil eines Milliarden-Projekts und soll jährlich rund 220 Millionen kWh zusätzlichen Strom erzeugen.

Beide Nachrichten sind strategischer Natur — kein Umsatzsprung, kein Zahlenwerk. Die ABB-Aktie notiert mit rund 70 Euro knapp unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts von 72 Euro und hat in den vergangenen 30 Tagen etwa neun Prozent nachgegeben. Das operative Bild des Konzerns bleibt davon vorerst unberührt.

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