BYD Aktie: Wichtige Hürden fallen
Trotz strategischer Erfolge und neuer Hoffnung in Nordamerika steht die BYD-Aktie weiter unter Druck. Während Kanada überraschend die Zölle senkt und Gespräche mit Ford laufen, nutzt Star-Investorin Cathie Wood die Kursschwäche zum Einstieg. Doch warum spiegelt sich diese fundamentale Stärke derzeit nicht im Kurs wider?
Überraschende Öffnung in Kanada
Die wohl wichtigste Nachricht für die globale Expansion kommt aus Ottawa. Seit dem gestrigen 20. Januar 2026 hat die kanadische Regierung die Zölle für chinesische Elektroautos drastisch von 100 Prozent auf nur noch 6,1 Prozent gesenkt. Ein neu eingeführtes Quotensystem erlaubt nun den Import von 49.000 Fahrzeugen jährlich zu diesen begünstigten Konditionen.
Besonders relevant für BYD ist die Struktur dieser Quote: Die Hälfte ist für Fahrzeuge mit einem Preis von unter 35.000 kanadischen Dollar reserviert. In genau diesem Preissegment dominiert der chinesische Marktführer global, während westliche Konkurrenten wie Tesla oder GM hier kaum wettbewerbsfähige Angebote haben. Diese Entscheidung öffnet effektiv einen G7-Markt, der für chinesische Importe faktisch geschlossen war.
Ford-Gespräche und prominente Käufer
Parallel dazu verdichten sich Berichte über eine potenzielle Partnerschaft mit Ford. Der US-Autobauer führt demnach fortgeschrittene Gespräche mit BYD über die Lieferung von Batterien für kommende Hybridmodelle. Ford sucht nach Wegen, seine Lieferkette jenseits von LG Energy Solutions und SK On zu diversifizieren. Ein solcher Deal wäre für BYD ein Qualitätsbeweis und könnte helfen, geopolitische Bedenken in den USA abzumildern.
Das sieht offenbar auch Cathie Wood so. Ihre Investmentgesellschaft Ark Invest kaufte am Dienstag über den ARK Autonomous Technology & Robotics ETF gut 205.000 Aktien nach. Das Investment im Wert von rund 2,5 Millionen US-Dollar signalisiert Vertrauen in die langfristige Bewertung, die trotz Rekordverkäufen von 2,26 Millionen reinen Elektroautos im Jahr 2025 aktuell stagniert.
Fokus auf Zahlen und Technik
Der Markt preist derzeit noch immer politische Risiken ein, was auch Vizepräsidentin Stella Li in Davos kritisierte, als sie die sprunghafte Regulierung im Westen bemängelte. Mit einem KGV zwischen 17 und 22 erscheint die Aktie vielen Analysten angesichts der Wachstumsraten jedoch günstig bewertet.
Anleger blicken nun auf den 26. März 2026, wenn der Konzern seine nächsten Quartalszahlen vorlegt. Aus charttechnischer Sicht ist ein Sprung über den Widerstand bei 13,00 US-Dollar notwendig, um den aktuellen Abwärtstrend zu beenden. Eine offizielle Bestätigung der Kooperation mit Ford könnte hierfür der entscheidende Katalysator sein.
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