Während der Heimatmarkt China, einst der unangefochtene Wachstumsmotor, deutliche Schwächesignale zeigt, setzt BYD alles auf eine Karte!

Absatzeinbruch im Heimatmarkt

Der Start in das Jahr 2026 verlief für BYD in China ernüchternd. Im Januar brachen die Verkaufszahlen um rund 30 Prozent auf gut 205.000 Fahrzeuge ein – der schwächste Jahresauftakt seit Jahren. Dieser Rückgang ist symptomatisch für die aktuelle Lage in der Volksrepublik: Eine schwächelnde Binnenkonjunktur, der Wegfall staatlicher Förderprämien und ein gnadenloser Preiskampf setzen selbst dem Marktführer massiv zu. Der Anteil von BYD am chinesischen Markt für Elektroautos sank laut Branchendaten innerhalb eines Jahres spürbar von 38 auf rund 26 Prozent.

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Die Flucht nach vorn: Fokus Export

Um die Überkapazitäten in den heimischen Werken auszugleichen, forciert BYD seine internationale Expansion. Die Strategie scheint teilweise aufzugehen: Die Exporte haben sich zuletzt mehr als verdoppelt, und fast die Hälfte der produzierten Fahrzeuge geht mittlerweile in den Auslandshandel. Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Konzern ein Exportziel von 1,3 Millionen Fahrzeugen an. Besonders Europa steht dabei im Fokus, wobei das neue Werk in Ungarn, das im ersten Halbjahr 2026 die Produktion aufnimmt, eine Schlüsselrolle bei der Umgehung möglicher Importzölle spielen soll.

Ambitionierte Ziele für Deutschland

Auch auf dem deutschen Markt bläst BYD zum Angriff. Nachdem im Jahr 2025 rund 23.000 Neuzulassungen erzielt wurden, soll diese Zahl im laufenden Jahr auf mindestens 50.000 Einheiten verdoppelt werden. Dabei setzt das Management verstärkt auf Plug-in-Hybride, um Kunden den Übergang zur Elektromobilität zu erleichtern. Mit einer breit angelegten Modelloffensive und dem Ausbau des Händlernetzes will man sich dauerhaft gegen die etablierte europäische Konkurrenz behaupten.

BYD steht vor einem entscheidenden Stresstest: Gelingt der Durchbruch auf den Weltmärkten nicht schnell genug, droht der einstige Vorzeige-Konzern an seinen eigenen Wachstumsgrenzen und den strukturellen Problemen des chinesischen Marktes hängen zu bleiben.

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