Ultragenyx meldet für das Geschäftsjahr 2025 ein zweistelliges Umsatzwachstum, kämpft jedoch weiterhin mit tiefroten Zahlen. Um bis 2027 die Gewinnzone zu erreichen, leitet das Biotech-Unternehmen nun eine umfassende Umstrukturierung ein, die auch einen signifikanten Stellenabbau umfasst. Trotz operativer Fortschritte sorgen regulatorische Verzögerungen bei der US-Gesundheitsbehörde FDA für zusätzlichen Druck.

  • Umsatz 2025: 673 Mio. USD (+20 % zum Vorjahr)
  • Nettoverlust: 575 Mio. USD (5,83 USD je Aktie)
  • Stellenabbau: Reduzierung der Belegschaft um 10 % (~130 Mitarbeiter)
  • Prognose 2026: Erlöse zwischen 730 Mio. und 760 Mio. USD erwartet

Strategiewechsel hin zur Profitabilität

Das vierte Quartal verlief mit einem Umsatzplus von 25 % auf 207 Mio. USD zwar besser als von Analysten erwartet, doch der Verlust je Aktie fiel mit 1,29 USD höher aus als prognostiziert. Haupttreiber des Wachstums bleibt das Medikament Crysvita, das allein 481 Mio. USD zum Jahresumsatz beisteuerte. Um die Profitabilität zu forcieren, streicht das Management nun rund 130 Stellen. Diese Maßnahme ist Teil eines Plans, die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis 2027 massiv zu senken.

Für die Umstrukturierung fallen einmalige Kosten von etwa 50 Mio. USD an, unter anderem für Abfindungen und die Kündigung von Fertigungsverträgen. Reicht das aktuelle Cash-Polster von rund 737 Mio. USD aus, um die Phase bis zur angestrebten Profitabilität zu überbrücken? Das Management zeigt sich zuversichtlich: Während die kombinierten Betriebs- und Entwicklungskosten 2026 stabil bleiben sollen, ist für 2027 eine Senkung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben um 38 % gegenüber dem Niveau von 2025 geplant.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ultragenyx Pharmaceutical?

Regulatorische Hürden und klinische Meilensteine

Neben den finanziellen Kennzahlen belastet eine Nachricht der FDA die Stimmung. Für die Gentherapie UX111 erhielt das Unternehmen einen Antwortbrief (Incomplete Response Letter), in dem die Behörde zusätzliche Dokumentationen zu Herstellungs- und Qualitätskontrollen (CMC) fordert. Dies verzögert den Zulassungsprozess für das Mittel gegen das Sanfilippo-Syndrom Typ A vorerst.

Im laufenden Jahr 2026 stehen dennoch entscheidende Termine an, die für die Bewertung der Pipeline maßgeblich sind. Im dritten Quartal wird die Entscheidung der FDA (PDUFA-Datum) für die Therapie DTX401 zur Behandlung von Glykogenspeicherkrankheiten erwartet. Zudem stehen in der zweiten Jahreshälfte die wichtigen Phase-3-Daten für GTX-102 zur Behandlung des Angelman-Syndroms an, die als wesentlicher Kurstreiber für die Aktie gelten.

Anzeige

Ultragenyx Pharmaceutical-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ultragenyx Pharmaceutical-Analyse vom 13. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Ultragenyx Pharmaceutical-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ultragenyx Pharmaceutical-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Ultragenyx Pharmaceutical: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...