Der chinesische Elektroautobauer BYD musste im Februar 2026 einen massiven Einbruch bei den Verkaufszahlen hinnehmen. Mit 190.190 abgesetzten Fahrzeugen brach der Absatz um rund 41 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein. Das verlängerte Neujahrsfest und ein schwieriges Marktumfeld in China lasten schwer auf dem Konzern.

Sechster Rückgang in Folge

Die Februar-Zahlen markieren den sechsten Monat in Folge, in dem BYD rückläufige Verkäufe verzeichnen musste. Auch im Monatsvergleich gingen die Auslieferungen um 9,5 Prozent gegenüber Januar zurück. Das chinesische Neujahrsfest, das in den Februar fiel und die Anzahl der Geschäftstage reduzierte, gilt als wichtiger Faktor für den Einbruch.

Bei den Pkw-Verkäufen, die den Großteil des Geschäfts ausmachen, wurden 187.782 Einheiten ausgeliefert – ein Minus von 41 Prozent. Reine Batteriefahrzeuge (BEV) erreichten 79.539 Einheiten, ein Rückgang um 36 Prozent. Plug-in-Hybride (PHEV) erwischte es noch härter: Mit 108.243 verkauften Fahrzeugen ging der Absatz um 44 Prozent zurück. Auch bei Nutzfahrzeugen musste BYD Federn lassen – hier sanken die Verkäufe um knapp 48 Prozent auf 2.408 Einheiten.

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Lichtblick Export

Während der Heimatmarkt schwächelt, entwickelt sich das Auslandsgeschäft zum Rettungsanker. BYD exportierte im Februar 100.600 Elektrofahrzeuge, ein Plus von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits zum vierten Mal in Folge knackte der Konzern damit die Marke von 100.000 exportierten Einheiten pro Monat.

Die Schwäche ist kein BYD-spezifisches Problem. Der gesamte chinesische Automarkt kämpft mit einer Absatzflaute und verschärftem Wettbewerb. BYD reagiert mit neuen Finanzierungsangeboten, darunter siebenjährige Niedrigzins-Kredite, um die Nachfrage anzukurbeln. In den ersten beiden Monaten 2026 summieren sich die Verkäufe auf 400.241 Fahrzeuge – ein Rückgang um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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