BYD Aktie: Historischer Meilenstein
Der weltgrößte Elektroautohersteller steht vor entscheidenden Wochen. Während der Heimatmarkt in China schrumpft, schreiben die internationalen Verkäufe eine neue Erfolgsgeschichte. Gleichzeitig sorgen Spekulationen über einen Einstieg in die Formel 1 für Aufsehen, kurz bevor das Management die Bücher für das abgelaufene Jahr öffnet.
Heimatmarkt schwächelt, Ausland wächst
In China sieht sich der Konzern derzeit mit deutlichem Gegenwind konfrontiert. Im Februar fielen die Fahrzeugverkäufe im Jahresvergleich um 41 Prozent. Verantwortlich für diesen Rückgang war neben den verlängerten Feiertagen zum chinesischen Neujahrsfest vor allem eine neue Kaufsteuer von fünf Prozent auf Elektroautos. Diese Abgabe dämpft die lokale Nachfrage spürbar. Auch bereinigt um die saisonalen Effekte verzeichnete BYD in den ersten beiden Monaten des Jahres einen Volumenrückgang von rund 36 Prozent.
Ganz anders präsentiert sich die Lage jenseits der chinesischen Grenzen. Im Februar übertrafen die Exporte erstmals in der Unternehmensgeschichte die Inlandsverkäufe. Die Auslieferungen nach Übersee stiegen um rund 50 Prozent auf über 100.600 Einheiten. Besonders in Europa fasst der Autobauer Fuß: Die Neuzulassungen in der EU, Großbritannien und den EFTA-Staaten haben sich im Januar fast verdreifacht. Lokale Produktionsstätten, wie das sich im Hochlauf befindliche Werk in Ungarn oder geplante Fabriken in Thailand und Brasilien, sollen diesen Trend weiter stützen.
Formel 1 und neue Batterietechnik
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
Um die internationale Expansion zu flankieren und das Profil als Premiummarke zu schärfen, prüft das Management offenbar einen Einstieg in die Formel 1. Medienberichten zufolge könnte ein eigenes Team bis zu 500 Millionen US-Dollar pro Saison kosten. Marktbeobachter werten diesen möglichen Schritt als Versuch, das notwendige Prestige für das lukrative Luxussegment aufzubauen. Da die Rennserie den elektrischen Anteil ihrer Antriebe künftig deutlich erhöhen will, würde das Engagement gut zur Kernkompetenz des Unternehmens passen.
Technologisch untermauert der Konzern seine Ambitionen mit der neuen "Blade Battery 2.0". Diese verspricht eine um fünf Prozent höhere Energiedichte sowie verbesserte Langlebigkeit bei gleichzeitigem Verzicht auf teure Metalle wie Kobalt. Parallel dazu präsentierte das Unternehmen ein 1,5-Megawatt-Schnellladesystem. Damit lässt sich ein Fahrzeug in rund neun Minuten von 10 auf 97 Prozent aufladen.
Blick auf die Jahreszahlen
Am 27. März trifft sich der Vorstand, um die testierten Jahresergebnisse für 2025 sowie einen Vorschlag für die Schlussdividende zu verabschieden. Diese anstehenden Zahlen werden den Anlegern konkrete Hinweise liefern, ob das rasante internationale Wachstum die jüngsten Einbußen im chinesischen Markt sowie die hohen Investitionen in neue Technologien und globale Infrastruktur finanziell ausgleichen kann.
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 13. März liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








