Die Aufmerksamkeit der Märkte richtete zuletzt am Freitag auf die Geschäftszahlen von BYD. Der chinesische Elektromobilitätskonzern legte seine Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vor. Die Enttäuschung war zunächst groß. Die Umsätze sind im Gesamtjahr nur um 3,5 % gestiegen. Der Nettogewinn sank im Vorjahresvergleich um -19 %. Damit hatte die Aktie die Vorlage für fast -5 % Kursverlust geschaffen. Heute geht es teilweise indes immens aufwärts. 7,75 % und ein Kurs von 11,63 Euro verdeutlichen, dass die Chinesen doch wieder stärker eingeschätzt werden.

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die internationale Expansion. Erstmals überschritt BYD im Jahr 2025 die Marke von einer Million exportierten Fahrzeugen. Besonders Europa entwickelte sich zu einem wichtigen Wachstumsmarkt: Hier legten die Verkaufszahlen um mehr als 270 % zu, während in den ersten beiden Monaten bereits rund 29.000 Fahrzeuge abgesetzt wurden. Dies war nahezu doppelt so viel wie im Vorjahr.

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Die Stärke des Unternehmens basiert auch auf seiner hohen Fertigungstiefe. Rund 80 % der zentralen Komponenten werden intern produziert, was eine vergleichsweise günstige Kostenstruktur ermöglicht. Diese vertikale Integration verschafft BYD einen Vorteil gegenüber vielen westlichen Herstellern, die stärker auf externe Zulieferer angewiesen sind.

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Weiterhin treibt der Konzern seine technologische Entwicklung voran. Mit der zweiten Generation der Blade-Batterie sowie neuen Schnellladesystemen setzt BYD Akzente im Wettbewerb. Die Fähigkeit, Batterien in kurzer Zeit nahezu vollständig zu laden, wird als ein entscheidender Faktor für die weitere Marktdurchdringung angesehen.

Gleichzeitig zeigt sich jedoch auch eine differenziertere Entwicklung auf der Ergebnisseite. Während die Absatz- und Umsatzkennzahlen dennoch neue Höchststände erreichen, deuten vorläufige Zahlen auf einen Rückgang der Profitabilität hin. Im Gesamtjahr sank der Nettogewinn um 19 %, im vierten Quartal sogar um 38 %, wie oben bereits zum Teil beschrieben.

Zusätzliche Belastungsfaktoren kommen aus dem Heimatmarkt. Eine neue Kaufsteuer von fünf % auf Elektrofahrzeuge in China hat die Nachfrage gedämpft. Die Verkaufszahlen im Januar und Februar 2026 lagen unter dem Vorjahresniveau, während Wettbewerber wie Geely und Leapmotor Marktanteile gewinnen konnten.

Vor diesem Hintergrund gewinnen die internationalen Märkte weiter an Bedeutung. Im Februar überstiegen die Auslandsverkäufe erstmals die Inlandsabsätze, mit mehr als 100.600 exportierten Fahrzeugen. Für das laufende Jahr plant BYD, die Expansion weiter zu beschleunigen und die Exportzahlen deutlich zu steigern. 1,5 Millionen Fahrzeuge sollen es werden. Analysten werden ihre Kursziele verteidigen. Die liegen bei über 13 Euro!

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