Die Aktie von BYD hat aktuell einen Aufschlag von 0,75 % geschafft. 10,80 Euro sind am Freitag an den Kurstafeln zu sehen gewesen. Damit fehlen noch 20 Cent zu einer wichtigen Größe: 11 Euro gelten unter Charttechnikern als Marke, um wieder in den Aufwärtstrend zu wechseln. Es gelang nun zudem, die 100-Tage-Linie zu überwunden. Dies ist gleichfalls ein gutes Signal. Allerdings sind die Börsen wohl auch skeptisch. Anders als ein bekannter Crash-Guru, der ausgerechnet hierbei BYD in Schutz nimmt.

BYD: Doch kein Crash?

An den Börsen macht derzeit wieder ein historischer Vergleich die Runde: der große Crash von 1929. Steigende Volatilität und unsichere Konjunkturaussichten sorgen bei vielen Anlegern für Nervosität. Für einen Investor ist genau dieses Umfeld jedoch der Moment, in dem sich Chancen eröffnen: Michael Burry.

Der US-Investor wurde weltbekannt, weil er den Zusammenbruch des amerikanischen Immobilienmarktes bereits vor der Finanzkrise 2008 erkannt hatte. Seine spektakuläre Wette gegen den Markt machte ihn zur zentralen Figur des „Big Short“. Die Geschichte schaffte es sogar in die Kinos.

Nun richtet er seinen Blick auf den chinesischen Elektroautokonzern BYD. Für Burry ist das Unternehmen weit mehr als nur ein weiterer Herausforderer für Tesla. Entscheidend ist aus seiner Sicht vor allem die ungewöhnlich starke vertikale Integration des Konzerns. Während viele Hersteller stark von Zulieferern abhängig sind, produziert BYD zentrale Komponenten selbst. Dies sind zum Beispiel vor allem die Batterien und Halbleiter.

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Ein besonderer technologischer Vorteil liegt in der eigenen Batterietechnik. Die sogenannte Blade Battery gilt als besonders sicher und effizient und hat sich zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil entwickelt. Durch diese Eigenfertigung kann BYD wichtige Schlüsseltechnologien kontrollieren und unabhängiger von Lieferkettenproblemen agieren als viele Konkurrenten.

Genau diese Kombination aus Größe, Technologie und Integration macht den Konzern für Burry interessant. Seine Strategie folgt dabei einem bekannten Muster: Wenn Märkte extrem unsicher sind, sucht er gezielt nach Unternehmen mit starker Substanz.

Die aktuelle Schwäche chinesischer Aktienmärkte interpretiert er daher nicht als Warnsignal, sondern als potenzielle Einstiegsphase. Bei bestimmten Kursniveaus hat Burry signalisiert, sogar aggressiv kaufen zu wollen.

Die aktuelle Marktlage spiegelt sich auch im Kursbild wider. Der Kurs ist wegen der hohen Unsicherheit sozusagen am Boden. Aber auch Analysten sehen schon, was hier los ist. Sie haben sehr starke Kursziele gesetzt.

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