Während die Verkaufszahlen auf dem chinesischen Heimatmarkt spürbar nachgeben, bläst BYD in Europa zum Großangriff. Mit der Einführung der Premium-Marke Denza und einer extrem schnellen Ladetechnologie zielt der Konzern direkt auf die heimische Konkurrenz ab. Der Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Auslandsgeschäft des Autobauers erstmals die inländischen Auslieferungen überholt.

Neue Maßstäbe beim Laden

Am 8. April feiert das Flaggschiff-Modell Denza Z9GT in Paris seine Europapremiere. Das Fahrzeug greift einen der größten Kritikpunkte der Elektromobilität an: die langen Wartezeiten an der Zapfsäule. Mit einer neuen Technologie verspricht BYD, den Akku in nur fünf Minuten von 10 auf 70 Prozent zu füllen. Dafür nutzt das Modell die zweite Generation der hauseigenen Blade-Batterie in Kombination mit Ladeleistungen von bis zu 1.500 Kilowatt.

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Da die bestehende europäische Infrastruktur diese enormen Strommengen aktuell nicht bewältigen kann, nimmt BYD den Ausbau kurzerhand selbst in die Hand. Ab diesem Sommer will der Konzern eigene Schnelllader in Europa installieren. Diese Strategie erinnert stark an Teslas Supercharger-Netzwerk. Eine eigene, exklusive Ladeinfrastruktur könnte die Marktposition der Chinesen im Premium-Segment erheblich stärken.

Flucht nach vorn

Die aggressive Expansion im Ausland hat fundamentale Gründe. Im Februar fielen die Verkäufe im chinesischen Heimatmarkt im Jahresvergleich um 41 Prozent. Verantwortlich für diesen Rückgang waren neben den Feiertagen zum chinesischen Neujahr vor allem eine neue Elektroauto-Steuer von fünf Prozent, die seit Jahresbeginn die lokale Nachfrage dämpft. In der Folge verlor BYD im Januar und Februar sogar vorübergehend Marktanteile an den Rivalen Geely.

Als Ausgleich dient der florierende Export. Im Februar überstiegen die Auslandslieferungen mit über 100.600 Fahrzeugen erstmals die Inlandsverkäufe. Das entspricht einem Wachstum von rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wie kapitalintensiv dieser globale Expansionskurs samt eigener Ladeinfrastruktur ist, wird der Markt in wenigen Tagen erfahren. Am 26. März veröffentlicht BYD seinen vollständigen Jahresbericht für 2025. Investoren werden dabei detailliert auf die Margenentwicklung blicken. Parallel dazu treibt das Unternehmen die lokale Fertigung voran: Im neuen Werk in Ungarn soll bereits im zweiten Quartal dieses Jahres die Serienproduktion anlaufen.

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