Die Großbanken überbieten sich derzeit mit bullischen Prognosen für Broadcom. Bank of America hebt das Kursziel auf 500 US-Dollar an – ein Plus von über 40 Prozent zum aktuellen Niveau. Gleichzeitig erhöht der Chip- und Softwarekonzern seine Dividende zum 15. Mal in Folge. Die Botschaft ist eindeutig: Das KI-Geschäft nimmt Fahrt auf.

Bank of America setzt auf 500 Dollar

Die Analystenfront präsentiert sich geschlossen optimistisch. Bank of America schraubt das Kursziel von 460 auf 500 US-Dollar hoch, Morgan Stanley zieht von 443 auf 462 Dollar nach, Goldman Sachs hebt von 435 auf 450 Dollar an. Hintergrund der koordinierten Anpassungen: Die Experten sehen Broadcoms Position im KI-Markt stärker als bisher angenommen.

Besonders interessant ist das Timing. Die Upgrades fallen zusammen mit der Ankündigung einer Dividendenerhöhung um zehn Prozent auf 0,65 US-Dollar je Quartal. Auf Jahressicht bedeutet das 2,60 Dollar pro Aktie – die Rendite liegt zwar nur bei etwa 0,75 Prozent, doch die kontinuierliche Steigerung signalisiert robuste Cashflows. Diese sind im Geschäftsjahr 2025 um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen.

Zusätzlich verlängert das Unternehmen sein Aktienrückkaufprogramm bis Ende 2026. Noch 7,5 Milliarden US-Dollar stehen dafür bereit.

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KI-Umsatz verdoppelt sich

Die Zahlen untermauern die Zuversicht der Analysten. Im Geschäftsjahr 2025 kletterte der KI-Halbleiter-Umsatz um 65 Prozent auf 20 Milliarden Dollar. Für das laufende erste Quartal stellt das Management eine Verdopplung der KI-Erlöse auf 8,2 Milliarden Dollar in Aussicht – gegenüber dem Vorjahresquartal.

Analysten von Bernstein wischen Bedenken bezüglich verstärkten ASIC-Wettbewerbs vom Tisch. Broadcom bleibe der zentrale Enabler für Hyperscaler, die neben Nvidias Lösungen eigene Chips entwickeln wollen. Die VMware-Integration liefert parallel dazu Stabilität: Das Infrastruktur-Software-Segment brachte im jüngsten Quartal 6,9 Milliarden Dollar ein, ein Plus von 19 Prozent.

Fokus auf die Margen

Investoren hatten zeitweise Sorge, dass der Schwenk hin zum Verkauf kompletter KI-Server-Racks die Bruttomargen unter Druck setzen könnte. Der Markt scheint diese kurzfristige Belastung mittlerweile auszublenden und fokussiert sich auf das langfristige Volumenwachstum.

Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob sich das Margenprofil tatsächlich stabilisiert, während der Produktmix stärker in Richtung KI-Infrastruktur-Hardware verschiebt. Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem Allzeithoch und hat technisch wichtige Marken zurückerobert.

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