Broadcom Aktie: Klares Kaufsignal
Lange stand Broadcom im Schatten des KI-Platzhirsches Nvidia, doch das Blatt könnte sich wenden. Analysten von Wolfe Research sehen in der Partnerschaft mit Google und den maßgeschneiderten KI-Chips einen massiven Wachstumstreiber. Die jüngste Hochstufung der Aktie signalisiert: Der Markt unterschätzt das Potenzial der sogenannten TPUs noch immer.
Analysten sehen Luft nach oben
Rückenwind erhält das Papier durch eine frische Einschätzung von Wolfe Research. Analyst Chris Caso stufte die Aktie am 31. Januar auf „Outperform“ hoch und setzte das Kursziel auf 400 US-Dollar. Bei einem aktuellen Kurs von rund 330 US-Dollar impliziert dies ein deutliches Aufwärtspotenzial.
Der Grund für den Optimismus liegt primär in der rasant steigenden Nachfrage nach Alphabets Tensor Processing Units (TPUs). Diese spezialisierten Chips, die Broadcom mitentwickelt, gewinnen massiv an Bedeutung. Caso prognostiziert, dass die jährlichen Auslieferungen dieser Einheiten bis 2028 auf sieben Millionen Stück klettern könnten.
Die Nische gegen den Riesen
Im Zentrum der strategischen Bewertung steht der Konkurrenzkampf zwischen Nvidias universellen Grafikprozessoren (GPUs) und maßgeschneiderten KI-Chips (ASICs). Dass Google sein Sprachmodell Gemini 3 erfolgreich mit den gemeinsam mit Broadcom entwickelten TPUs trainiert hat, validiert die Technologie als ernstzunehmende Alternative zu Nvidias Industriestandard.
Marktbeobachter wie D.A. Davidson bescheinigen Broadcom zwar eine führende Position in dieser profitablen Nische, weisen jedoch auf ein spezifisches Risiko hin: Die starke Abhängigkeit vom Großkunden Google. Dennoch überwiegt an der Wall Street der Optimismus, da immer mehr Hyperscaler nach Alternativen zu den teuren Nvidia-Lösungen suchen.
Fundamentale Basis stimmt
Unterstützung für den Kurs liefern die jüngsten Geschäftszahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 erzielte der Konzern allein im KI-Segment einen Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar – ein Zuwachs von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieser starken operativen Entwicklung hat die Aktie zuletzt korrigiert und notiert knapp 7 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von Mitte Januar.
Die nächste Bewährungsprobe steht bereits fest im Kalender. Am 5. März 2026 wird Broadcom die Bücher für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres öffnen. Investoren werden dann konkrete Daten erhalten, ob sich die Dynamik im Bereich der Custom-Chips wie von den Analysten erwartet beschleunigt hat.
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