Broadcom Aktie: Goldman überzeugt
Broadcom präsentiert auf der CES 2026 in Las Vegas neue Wi-Fi-8-Produkte und wird gleichzeitig von Goldman Sachs auf die begehrte US Conviction List gesetzt. Die Investmentbank sieht den Chipkonzern als einen der aussichtsreichsten Werte für das laufende Jahr – vor allem wegen seiner dominanten Position bei Custom-Silicon für Cloud-Riesen.
Drei neue Produkte für das KI-Zeitalter
Am 6. Januar stellte Broadcom drei neue Wi-Fi-Komponenten vor: die Beschleunigungseinheit BCM4918 sowie die Wi-Fi-8-Chipsets BCM6714 und BCM6719. Die Produkte bauen auf der BCM6718-Plattform auf, die speziell für KI-gestützte Anwendungen im Smart-Home-Bereich entwickelt wurde.
Die Wi-Fi-8-Plattform soll folgende Eigenschaften vereinen:
- Ultra-hohe Datenübertragungsraten
- Minimale Latenzzeiten
- KI-gesteuerte Verbindungsoptimierung
- Automatisches Netzwerkmanagement
Laut Management verschmelzen mit Wi-Fi 8 erstmals Breitbandkonnektivität, Rechenleistung und künstliche Intelligenz zu einer einheitlichen Lösung. Die Produktpalette erweitert Broadcoms adressierbaren Markt in den Bereichen Router, Edge Computing und Konnektivität.
Goldman Sachs setzt auf Custom Silicon
Am 5. Januar bekräftigte Goldman-Analyst James Schneider seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 450 US-Dollar. Entscheidender war die Aufnahme in die US Conviction List – eine Auswahl von 20 bis 25 Aktien, die Goldman Sachs als Kernpositionen für 2026 einstuft.
Die Bank verweist auf Broadcoms führende Stellung bei Netzwerk-Chips für Rechenzentren. Diese Position dürfte dem Konzern weitere Marktanteile bei maßgeschneiderten Prozessoren für US-Hyperscaler wie Google, Amazon und Microsoft sichern. Auch Jefferies-Analyst Blayne Curtis bestätigte am 4. Januar seine positive Einschätzung.
Von 33 Analysten empfehlen derzeit 29 den Kauf, drei vergeben sogar ein Strong Buy. Das mittlere Kursziel liegt bei 438 US-Dollar, die Spanne reicht von 300 bis 510 US-Dollar. Allein im Dezember hoben vier Banken ihre Ziele an – TD Cowen auf 450, KeyCorp auf 500, Citigroup auf 480 und Truist Financial auf 510 US-Dollar.
Insider verkaufen – Institutionen bleiben
Während die Wall Street optimistisch bleibt, verkauften Unternehmensinterne in den vergangenen drei Monaten Aktien im Wert von rund 284 Millionen US-Dollar. Finanzvorständin Kirsten M. Spears trennte sich am 31. Dezember von 30.000 Papieren zum Durchschnittspreis von 347,82 US-Dollar – eine Reduktion ihres Bestands um knapp zehn Prozent.
Institutionelle Investoren halten weiterhin 76,43 Prozent der Anteile. Zu den größten Aktionären zählen Vanguard, State Street und Geode Capital Management.
Nächste Quartalszahlen im Fokus
Für das kommende Quartal rechnen Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 2,02 US-Dollar – ein Plus von 26,25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz soll auf 19,22 Milliarden US-Dollar steigen, was einem Wachstum von 28,86 Prozent entspricht. Für das Gesamtjahr liegen die Prognosen bei 9,86 US-Dollar je Aktie und 93,48 Milliarden US-Dollar Erlös.
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