Broadcom Aktie: Der unterschätzte KI-Gewinner

Während alle Welt auf Nvidia schaut, macht ein anderes Unternehmen still und heimlich das große Geschäft im KI-Boom: Broadcom. Mit spektakulären 46% Wachstum im KI-Segment und strategischen Partnerschaften mit Tech-Giganten könnte der Chip-Spezialist zum heimlichen Star des AI-Zeitalters werden. Was steckt hinter diesem beeindruckenden Lauf?
Strategische Schachzüge zahlen sich aus
Broadcom setzt nicht nur auf einzelne Chip-Verkäufe, sondern auf ganze Ökosysteme. Die erweiterte Zusammenarbeit mit Canonical zielt darauf ab, moderne Container-basierte und KI-Anwendungen zu stärken. Dabei wird Canonicals Open-Source-Software mit VMware Cloud Foundation integriert – ein Schachzug, der Innovationen für Kunden beschleunigen soll.
Noch bedeutender ist die strategische Partnerschaft mit Walmart. Der Handelsriese setzt auf Broadcom als Hauptlieferant für Virtualisierungssoftware, um seine globalen Operationen zu vereinheitlichen. Solche Langzeitverträge mit Branchengrößen schaffen stabile Umsatzströmen jenseits der volatilen Chip-Zyklen.
Rekordquartal befeuert Wachstumsfantasie
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz um 20% auf 15 Milliarden Dollar. Getrieben wurde dieses Wachstum vor allem vom KI-Geschäft, das um spektakuläre 46% auf über 4,4 Milliarden Dollar zulegte – bereits das neunte Quartal in Folge mit Wachstum in diesem Segment.
Die Profitabilität erreichte neue Höhen: Das bereinigte EBITDA schoss auf 10 Milliarden Dollar, der freie Cashflow auf Rekordniveau von 6,4 Milliarden Dollar. Für das dritte Quartal prognostiziert das Management bereits Umsätze von rund 15,8 Milliarden Dollar.
Goldgräberstimmung bei Analysten
Die Aussichten im KI-Markt lassen Analysten regelrecht schwärmen. Broadcom bestätigte, dass Programme für einen prognostizierten 60 bis 90 Milliarden Dollar schweren KI-Markt bis 2027 "auf Kurs" seien. Die Erwartungen sind gewaltig: Das KI-Umsatzwachstum könnte in den Geschäftsjahren 2025 und 2026 auf 50% bis 60% beschleunigen.
Diese Euphorie spiegelt sich in den Analystenbewertungen wider:
- Oppenheimer hob das Kursziel von 305 auf 325 Dollar an
- HSBC setzte mit 400 Dollar das höchste Kursziel der Branche
- Von 42 Analysten bewerten 39 die Aktie mit "Kaufen" oder "Stark kaufen"
Institutionelle Investoren greifen zu
Während Privatanleger noch zögern, zeigen professionelle Investoren klare Kante. Institutionelle Geldflüsse weisen einen positiven Saldo auf, wobei besonders große Fonds mit einer Zuflussquote von fast 61% massiv akkumulieren. Diese Bewegungen deuten darauf hin, dass erfahrene Marktteilnehmer Broadcom als zentralen Akteur im expandierenden KI-Ökosystem sehen – und entsprechend positioniert sind.
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