BP Aktie: Milliarden-Abschreibungen und fallende Ölpreise
Der britische Energiekonzern BP steht unter Druck. Am Mittwoch kündigte das Unternehmen Abschreibungen von bis zu 5 Milliarden US-Dollar für das vierte Quartal an. Betroffen sind Geschäftsbereiche, die im Zuge einer strategischen Neuausrichtung auf den Prüfstand kommen. Gleichzeitig belastet der schwache Ölhandel die Geschäftsentwicklung – und die Börse reagiert nervös.
Zusätzlicher Gegenwind kommt vom Ölmarkt selbst. Am Donnerstagmorgen gaben die Ölpreise spürbar nach. Der Preis für ein Barrel Brent-Öl sank um knapp zwei Dollar auf 64,65 Dollar – ein Minus von fast drei Prozent. Auslöser war die Hoffnung der Marktteilnehmer, dass ein militärischer Schlag der USA gegen den Iran zunächst ausbleibt. Die Notierungen gaben damit rund ein Drittel der zuvor erzielten Gewinne wieder ab.
Analysten sehen Abwärtspotenzial
Die Investmentbank Jefferies belässt BP auf "Hold" mit einem Kursziel von 440 Pence. Analyst Mark Wilson sieht nach den aktuellen Aussagen zur Geschäftsentwicklung geringfügiges Abwärtspotenzial bei den Konsensschätzungen. Das sei leicht negativ zu werten, schrieb er am 14. Januar in einer Studie. Die Kombination aus Milliarden-Abschreibungen und schwachem Ölhandel dürfte die Ergebnisse des Konzerns im Schlussquartal belasten.
Radikaler Führungswechsel im Gange
Parallel zu den Schockzahlen steht BP vor einer strategischen Zäsur. Das Unternehmen durchläuft einen radikalen Führungswechsel, der die Weichen für die kommenden Jahre stellen soll. Die Neuausrichtung zielt darauf ab, unprofitable Geschäftsbereiche zu bereinigen und die Position im Energiemarkt zu stärken. Doch die Börse bleibt skeptisch – trotz langfristiger Hoffnungen auf eine Stabilisierung.
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