Nach beachtlichem Kursanstieg folgte ein rapider Wertverlust bei Booking, begleitet von Analystenskepsis und Änderungen bei institutionellen Anlegern.

Die Aktie von Booking zeigte sich zuletzt extrem wechselhaft. Nach einem beeindruckenden Kurssprung gestern folgte heute der jähe Absturz. Die Volatilität bei dem Titel ist enorm.

Kursexplosion am Mittwoch – ein Strohfeuer?

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Noch gestern sah die Welt für Booking-Aktionäre freundlicher aus. Die Aktie schoss zeitweise um fast 10 Prozent nach oben. Das war der stärkste Tagesgewinn seit November 2020! Damit konnte eine viertägige Verlustserie eindrucksvoll durchbrochen werden. Was steckte hinter dieser plötzlichen Kauflaune? Konkrete Auslöser wurden nicht genannt, oft sind es aber Sektor-Nachrichten oder eine allgemein bessere Marktstimmung, die solche Sprünge verursachen.

Der jähe Fall am Donnerstag

Doch die Freude währte nur kurz. Heute zeigt der Markt der Aktie die kalte Schulter. Der Kurs sackte kräftig ab und notiert aktuell bei nur noch 4.008,00 Euro – ein Tagesverlust von heftigen 5,76 Prozent. Ein Großteil der Gewinne von gestern ist damit schon wieder dahin. Das Handelsvolumen blieb dabei unterdurchschnittlich, was auf eine gewisse Verunsicherung hindeuten könnte. Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend.

Analysten zögern – Großinvestor steigt aus?

Passend zur aktuellen Unsicherheit gibt es neue Einschätzungen von Analysten. Jefferies hat heute das Kursziel gesenkt, bleibt aber bei einer Halteempfehlung. Auch BMO Capital und JPMorgan hatten in den letzten Tagen ihre Ziele angepasst. Zwar bleiben die Einstufungen meist neutral bis positiv, aber die Zielkorrekturen zeigen eine gewisse Skepsis.

Zudem wurde bekannt, dass der institutionelle Investor Greenland Capital Management seinen Anteil an Booking reduziert hat. Auch wenn die institutionelle Beteiligung insgesamt hoch bleibt, sind solche Verkäufe oft ein Signal der Vorsicht. Die aktuelle Achterbahnfahrt der Aktie spiegelt die Nervosität im Online-Reisesektor wider.

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