Boeing startet fulminant ins Jahr 2026. Nach einem turbulenten 2025 kletterte die Aktie des Luftfahrtriesen am Freitag um knapp 5 Prozent auf rund 227 US-Dollar – begleitet von einem massiven Volumenanstieg. Was steckt hinter dem plötzlichen Comeback? Analysten sprechen von einer unterschätzten operativen Erholung, während konkrete Produktionszahlen und Milliarden-Aufträge für neues Vertrauen sorgen.

Analysten setzen auf Boeing

Gleich mehrere Investmentbanken haben Boeing zum Jahreswechsel auf ihre Empfehlungslisten gesetzt. TD Cowen nennt den Konzern ausdrücklich als eine der "Best Ideas for 2026" und bestätigt das Kursziel von 240 US-Dollar. Die Begründung: Die Produktionsgeschwindigkeit ziehe spürbar an, während der freie Cashflow in den kommenden Jahren kräftig steigen dürfte.

JPMorgan geht noch einen Schritt weiter und hebt das Kursziel auf 245 US-Dollar an. Die Analysten sind überzeugt, dass der Markt das Tempo der operativen Wende unter CEO Kelly Ortberg unterschätzt. Der im Vorjahr eingeleitete Neustart zeige nun erste messbare Erfolge – sowohl bei der Produktion als auch in den Finanzzahlen.

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Produktion stabilisiert, Cashflow im Plus

Die harten Fakten stützen diese Einschätzung. Im dritten Quartal übertraf Boeing mit einem Umsatz von 23,27 Milliarden US-Dollar die Erwartungen von 22,06 Milliarden Dollar. Noch bedeutsamer: Erstmals seit Längerem wies das Unternehmen einen positiven freien Cashflow von 200 Millionen US-Dollar aus – ein Signal, dass die Liquiditätskrise überwunden sein könnte.

Auch bei der 737-MAX-Produktion gibt es Fortschritte. Nachdem die Fertigungsrate Ende 2025 bei 38 Maschinen pro Monat stabilisiert wurde, hat die US-Luftfahrtbehörde FAA kürzlich eine Erhöhung auf 42 Flugzeuge genehmigt. Bis Ende 2026 peilt Boeing rund 52 Jets monatlich an – ein Tempo, das Analysten als entscheidenden Treiber für künftiges Gewinnwachstum werten.

Verteidigungsaufträge sichern Auftragsbuch

Neben der zivilen Luftfahrt liefert auch das Militärgeschäft Rückenwind. Kurz vor Jahresende sicherte sich Boeing einen Großauftrag über 8,6 Milliarden US-Dollar für F-15-Kampfjets an Israel. Zusammen mit Bestellungen von Qatar Airways und Turkish Airlines wächst der Auftragsbestand auf über 5.900 Flugzeuge mit einem Gesamtwert von mehr als 535 Milliarden Dollar.

Die Aktie testiert derzeit die Widerstandszone zwischen 226 und 230 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde technisch die seit Ende 2025 laufende Erholung bestätigen. Mit positivem Cashflow und steigenden Produktionsraten preist der Markt die Aussichten für 2026 neu ein.

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