BMW Aktie: Goldman Sachs schockt!
Goldman Sachs geht aufs Ganze – und startet die Abdeckung der BMW-Aktie mit einer klaren "Buy"-Empfehlung und einem Kursziel von 112 Euro. Das wären satte 27 Prozent Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau. Die US-Investmentbank sieht in der kommenden Elektro-Plattform "Neue Klasse" und dem starken US-Geschäft Treiber, die den derzeitigen Bewertungsabschlag nicht rechtfertigen. Doch ist diese Euphorie gerechtfertigt, während BMW gleichzeitig 24.000 Fahrzeuge zurückrufen muss?
Motorrad-Sparte liefert Lichtblick
Abseits der turbulenten Automobilmärkte setzt BMW auf Diversifikation – mit Erfolg. Die Motorrad-Sparte meldet heute einen bedeutenden Meilenstein: 200.000 produzierte Einheiten im Rahmen der Partnerschaft mit TVS Motor Company. Seit 2013 kooperieren die Münchner mit dem indischen Hersteller, um den Markt unter 500 Kubikzentimeter zu erobern.
Die Erfolgsfaktoren:
* G 310-Baureihe (R, GS, RR) als globaler Verkaufsschlager
* Strategische Partnerschaft ermöglicht kosteneffiziente Produktion
* Neue BMW F 450 GS bereits als nächste Kooperationsstufe angekündigt
* Solides Wachstum in profitabler Nische abseits volatiler PKW-Märkte
Für Investoren demonstriert dieser operative Erfolg, dass der Konzern nicht nur vom Autogeschäft abhängig ist. Die Zwei-Rad-Sparte entwickelt sich zum stabilen Ertragspfeiler.
Rückruf trübt die Stimmung
Doch nicht alles läuft rund bei den Bayern. Rund 24.000 Fahrzeuge der Modellreihen 1er, 2er, X1 und X2 müssen wegen potenzieller Sensorfehler in die Werkstätten. Das Problem: Defekte Sensoren in der zweiten Sitzreihe könnten das Zusammenspiel von Sicherheitsgurten und Airbags beeinträchtigen.
Die betroffene Stückzahl mag im globalen Kontext überschaubar sein – finanziell dürfte die Aktion für einen Konzern dieser Größenordnung beherrschbar bleiben. Dennoch: Qualitätsmängel hinterlassen Kratzer am Premium-Image und können kurzfristig auf die Stimmung drücken. Gerade in Zeiten, in denen BMW mit der "Neuen Klasse" technologisch neue Maßstäbe setzen will, sind solche Meldungen Gift.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der gemischten Nachrichtenlage hält die Analystenfront weitgehend die Stellung. Neben Goldman Sachs bekräftigte auch JPMorgan die positive Einschätzung mit "Overweight" und einem Kursziel von 89 Euro. Die Begründung: solide Cashflow-Generierung und robuste Fundamentaldaten.
Die Aktie selbst zeigt sich zum Wochenausklang stabil bei 88 Euro – nur knapp unter dem JPMorgan-Ziel, aber weit entfernt von den 112 Euro, die Goldman Sachs für möglich hält. Mit einem Plus von fast 28 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten hat das Papier bereits eine beachtliche Rally hinter sich. Die Frage bleibt: Ist nach dieser Entwicklung noch Luft nach oben, oder hat Goldman Sachs die Rechnung ohne die Herausforderungen im Kerngeschäft gemacht?
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