Die Bloom Energy Aktie steht bei 139 US-Dollar – und damit weit über dem, was Analysten für angemessen halten. Der durchschnittliche Kurszielwert liegt bei etwa 96 Dollar. Doch während Experten zur Vorsicht mahnen, kaufen Investoren weiter. Der Grund: die Hoffnung auf einen Energieschub durch Künstliche Intelligenz.

Institutionelle Investoren zwiespältig

Die jüngsten Pflichtmitteilungen zeigen ein gemischtes Bild. Thames Capital Management hat im dritten Quartal eine Position von rund 214.000 Aktien aufgebaut – ein Investment von etwa 18 Millionen Dollar, das nun 2,6 Prozent des Portfolios ausmacht. Andere ziehen sich zurück: Family CFO Inc. trennte sich von über einem Viertel seiner Anteile und verkaufte 37.000 Aktien.

Auch Insider nutzten die Rally: In den vergangenen drei Monaten verkauften Unternehmensvertreter Aktien im Wert von rund 16,6 Millionen Dollar. Ein klassisches Signal für Gewinnmitnahmen – oder ein Zeichen, dass die Bewertung selbst für Insider ambitioniert erscheint.

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Der AI-Energie-Faktor

Entscheidend für den aktuellen Höhenflug ist die Neupositionierung von Bloom Energy im Kontext der KI-Infrastruktur. Das Unternehmen produziert Festoxid-Brennstoffzellen, die dezentrale Stromerzeugung ermöglichen. Analysten wie Beth Kindig von IO Fund sehen darin die Lösung für ein drängendes Problem: Rechenzentren für Künstliche Intelligenz benötigen enorme Mengen an Strom, die viele Netze nicht liefern können.

Diese Positionierung löste die Aktie von klassischen Bewertungsmaßstäben. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 741, das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei 18 – während der Branchendurchschnitt unter 2,2 liegt. Für das laufende Jahr erwarten Analysten weiterhin einen Verlust je Aktie von 0,23 Dollar.

Bewertung versus Realität

Die Diskrepanz zwischen Marktwert und fundamentalen Kennzahlen ist erheblich. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 33 Milliarden Dollar preist der Markt eine fehlerfreie Umsetzung künftiger Wachstumspläne ein. Im dritten Quartal legte der Umsatz zwar um 57 Prozent auf 519 Millionen Dollar zu, doch die Profitabilität bleibt vorerst negativ.

Die entscheidende Frage: Wird Bloom Energy tatsächlich zum zentralen Infrastrukturanbieter für die KI-Ökonomie – oder handelt es sich um eine spekulative Übertreibung? Die nächsten Quartalszahlen und konkrete Aufträge aus dem Rechenzentrumssektor dürften darüber Aufschluss geben.

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