Strategy Inc. lässt sich von den jüngsten Turbulenzen am Kryptomarkt nicht beirren. Obwohl das Unternehmen auf seinen massiven Bitcoin-Beständen aktuell rechnerische Verluste verzeichnet, nutzt das Management um Executive Chairman Michael Saylor die tieferen Kurse für weitere Zukäufe. Die klare Botschaft an die Anleger: Der Konzern versucht, seinen durchschnittlichen Einstiegspreis zu drücken, während die Aktie selbst auf Jahressicht deutlich unter Druck steht.

Strategisches „Verbilligen“

Zwischen dem 9. und 16. Februar 2026 erwarb das Unternehmen weitere 2.486 Bitcoins. Das Investitionsvolumen belief sich auf rund 168,4 Millionen Dollar. Der entscheidende Aspekt dieser Transaktion liegt im Preisvergleich: Während Strategy Inc. für sein Gesamtportfolio durchschnittlich etwa 76.027 Dollar pro Münze zahlte, konnten die neuen Anteile für rund 67.710 Dollar erworben werden.

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Das Management betreibt hier klassisches „Averaging Down“. Da der Bitcoin-Kurs aktuell unter der Gewinnschwelle des Unternehmens notiert, senken die günstigeren Zukäufe den durchschnittlichen Einstandspreis des Gesamtbestands minimal ab. Mit nun insgesamt 717.131 Bitcoins in der Bilanz hat sich das Unternehmen endgültig als gehebelter Bitcoin-Tresor positioniert.

Die Fakten im Überblick

  • Neuerwerb: 2.486 BTC
  • Investitionssumme: ~168,4 Millionen Dollar
  • Gesamtbestand: 717.131 BTC
  • Durchschnittskosten (Gesamt): ~76.027 Dollar je Bitcoin
  • Finanzierung: Verkauf von eigenen Aktien

Finanzierung durch Verwässerung

Finanziert wurde der Zukauf nicht aus dem operativen Cashflow, sondern über den Kapitalmarkt. Durch die Ausgabe neuer Aktien der Klasse A und Vorzugsaktien im Rahmen eines „At-the-Market“-Programms flossen dem Unternehmen die nötigen Mittel zu.

Diese Vorgehensweise unterstreicht das duale Mandat des Konzerns: Das operative Softwaregeschäft dient zunehmend als Vehikel, um Kapital für die Bitcoin-Akquisition zu beschaffen. Das Unternehmen selbst bezeichnet die Strategie, durch Aktienausgaben den Bitcoin-Anteil pro Aktie zu erhöhen, als „Bitcoin Yield“.

Fazit

Die Situation bleibt angespannt. Da der aktuelle Marktwert des Portfolios unter den Anschaffungskosten von 54,5 Milliarden Dollar liegt, hängt die Profitabilität der Strategie fast ausschließlich von einer baldigen Erholung des Bitcoin-Kurses über die Marke von 76.000 Dollar ab. Bis dahin bleibt die Aktie, die auf 12-Monats-Sicht rund 66 Prozent an Wert eingebüßt hat, ein hochspekulatives Investment mit direkter Kopplung an die Volatilität des Kryptosektors.

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